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Glück der Senioren liegt im Dortmunder Süden

27.08.2007

Aplerbeck "Wie zufrieden leben Senioren in Aplerbeck?" - Diese Frage stellten das Seniorenbüro und der Pastoralverbund Dortmund-Aplerbeck und führten im Februar diesen Jahres eine repräsentative Umfrage im Bezirk Mark mit 215 Personen ab 78 Jahren durch. 26 Ehrenamtliche hinterfragten darin Lebenssituation, soziale Interaktionsstrukturen und Bedürfnisse der Senioren. Auf Grund der gering ausgeprägten Infrastruktur des Stadtbezirks vermuteten die Initiatoren hier eine drohende Vereinsamung der dort lebenden alten Generation. Doch die Ergebnisse überraschten.

Mobil unterwegs

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass sich bei den Senioren im Stadtbezirk ein Bild hoher Zufriedenheit in den Bereichen Wohnumfeld, Mobilität und Infrastruktur abzeichnet. Doch 46,5% der dort lebenden Senioren konnten bei Erstellung der Statistik nicht berücksichtigt werden, weiß auch Brigitte Steffen vom Seniorenbüro Aplerbeck.

"Öffentlichkeit ist das A und O, weil die Not sich im Alter versteckt. Die Senioren zeigen keinerlei Interesse an der Notfallvorsorge und wenn es dann so weit ist, besteht oft keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. ", beschreibt sie die Problematik.

Als Konsequenz ergibt sich für die Initiatoren daher die Eigeninitiative der Senioren zu stärken, die Kooperation zwischen Gemeinden, Hilfsstellen und Anwohnern auszubauen und die Vorsorge für einen möglichen Ernstfall im Alter anzuregen und mit Informationen zu unterstützen. Denn auch dies ist ein Problem, welches im Zuge der Befragung deutlich wurde.

Versteckte Not

"Es geht noch, aber morgen...?", lautet die Antwort vieler Umfrageteilnehmer und verdeutlicht den Vorbehalt aller Ergebnisse.

Aplerbecks Senioren leben glücklich, soweit die Situation im Dortmunder Süden. Doch damit dies auch so bleibt, müssen weitere Aktionen folgen, wie auch Pfarrer Christian Hörhold von der kath. Kirchgemeinde St. Ewaldi betont: "Wir dürfen uns nicht auf den Polstern der Wahrnehmung ausruhen, sondern die Menschen schon jetzt auf den Notfall vorbereiten.". Dann kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Man lebt halt einfach glücklich, im Dortmunder Süden. SaG

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