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Grenzenlose Liebe zur Borussia

26.12.2007

Manche ziehen wegen des Jobs um. Manche wegen der Liebe. Thomas Minder siedelte aus beiden Gründen von der Schweiz in die Westfalenmetropole. Er fand einen neuen Job. Hauptgrund aber, seine Koffer zu packen, war die Liebe. Die Liebe zum BVB.

Der 22-Jährige hat sich dazu entschlossen, in die Stadt seine Lieblingsfußballvereins zu ziehen. "Der BVB war bei meiner Entscheidung der ausschlaggebende Punkt", erklärt Minder seine Beweggrund. Schließlich sei er seit nunmehr 13 Jahren Borussia-Fan.

Seit September 2004 verpasste der Schweizer kein Heimspiel der Borussia und nahm jedes Mal die zehn- bis zwölfstündigen Autofahrten aus Bülach in Kauf. Seit November dieses Jahres schaut er nun aus seiner Wohnung auf die Dortmunder Innenstadt. "Die City gefällt mir, vor allem im Sommer", schätzt er die Gesellig- und Gemütlichkeit in seiner neuen Wahlheimat, die seinem ruhigen Schweizer Naturell entgegenkommt.

Überhaupt ist der Eidgenosse hocherfreut, dass er und seine Landsleute in Dortmund gern gesehene Gäste zu sein scheinen. "Meine Erfahrung ist, dass die Leute in Dortmund Spaß daran haben, wenn sie Schweizer treffen. Und wenn diese dann noch BVB-Fans sind, umso besser, dann gibt es meist ein Freibier", berichtet Minder durchweg von einer großen Gastfreundlichkeit.

Gewisse Schweizer Besonderheiten vermisst er aber dennoch. Ein gutes Käse-Fondue ist selbst durch Grünkohl oder Currywurst nur bedingt zu ersetzen.

Auch können die Dortmunder Vororte nicht mit der Schweizer Bergwelt konkurrieren. "Das ist aber nicht so schlimm, als dass ich das kompensieren müsste." Nichtsdestotrotz ist auf seinem Desktop-Hintergrund die Schweizer Nationalflagge installiert. Ein wenig Schweizer Flair muss schließlich sein. Oliver Kubanek Seite 6: Ein ganzer ...

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