Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Großbaustelle im Klinikviertel

DORTMUND Parkplätze sind knapp im Klinikviertel. An der Beurhaus- und Hüttemannstraße derzeit sogar noch knapper als üblich. Denn dort beherrschen Bagger und Baugruben das Bild - und das noch bis weit ins nächste Frühjahr.

von Von Oliver Volmerich

, 21.08.2007
Großbaustelle im Klinikviertel

<p>Wasserleitungen werden derzeit in der Hüttemannstraße verlegt - bevor die Kanalsanierung beginnt. Reminghorst</p>

Wasserrohre werden aktuell erneuert. Und dass rund eineinhalb Jahre nachdem an gleicher Stelle im Auftrag der Dortmunder Energie und Wasser (DEW) neue Gasleitungen zu verlegt wurden. Damals zeichnete sich leider noch nicht ab, dass auch die Wasserleitungen angefasst werden müssen, weil sie eigentlich noch in Ordnung waren, entschuldigt DEW-Sprecherin Sabine Poschmann das Vorgehen.

Bruchgefährdung

Jetzt müssen sie. Grund ist die dringend nötige Kanalsanierung durch die Stadt, die damals noch nicht absehbar war. Denn dummerweise wurden die Kanäle an Beurhaus- und Hüttemannstraße wie von der EU vorgeschrieben erst Ende 2005 auf Schäden untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die rund 100 Jahre alten Abwasserleitungen aus der Bauzeit des Wohnviertels zum undicht sind und dringend erneuert werden müssen - und im Vorfeld auch die ansonsten bruchgefährdeten Wasserleitungen.

Bis Ende September sind die Arbeiten an den blauen Wasserrohren abgeschlossen. Die Baugruben werden provisorisch geschlossen und asphaltiert, erläutert Sabine Poschmann. Denn wenig später rückt der nächste Bautrupp für die Kanalsanierung an. Im Oktober geht es zunächst an der Ecke Hüttemann-/Detmarstraße los und von dort bis zur Kleinen Beurhaus- und zur Möllerstraße. Um den Verkehr nicht zu behindern wird dort im Stollenbau gearbeitet, um die 30 bis 50 Zentimeter dicken Rohre einzubauen, erläutert Ulrich Stein vom Tiefbauamt. Die Hüttemannstraße wird dagegen im Baustellenbereich voll, die Beurhausstraße halbseitig gesperrt. Vorübergehend gibt es dort dann ab Friedrichstraße wieder eine Einbahnstraßen-Regelung in Richtung Möllerstraße, erläutert Stein.

Straßenumbau

Der Trost für die Anwohner: Die alten StraßenbahnSchienen mit dem Kopfsteinpflaster verschwinden mit der Kanalsanierung, die voraussichtlich bis Mai 2007 andauert. Und auch der seit langem angekündigte Umbau der Möllerstraße und Kleinen Beurhausstraße wird in Angriff genommen. Bereits am Montag geht es im Bereich Möllerbrücke los, kündigt Franz-Josef Heimann vom Tiefbauamt an. Dort verschwinden die Straßenbahnschienen, werden neue Abbiegemöglichkeiten geschaffen. Nach Ende der Kanalarbeiten wird dann auch die Kleine Beurhausstraße u.a. mit Parkbuchten auf beiden Seiten umgebaut.

Lesen Sie jetzt