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Große Aufregung: Bewaffneter Randalierer an Schule

DO-HOMBRUCH Ein bewaffneter Randalierer sorgt seit 13 Uhr für Aufregung im Stadtbezirk Hombruch: Die Polizei fahndet zurzeit nach einem Mann, der in der Nähe der Robert-Koch-Realschule in Renninghausen aufgefallen sein soll und offensichtlich auch an der Schule gesichtet wurde.

von Von Peter Bandermann

, 11.12.2007
Große Aufregung: Bewaffneter Randalierer an Schule

Mehrere Streifenwagen stehen zurzeit vor der Robert-Koch-Realschule. Die Jungen und Mädchen dürfen die Schule noch nicht verlassen.

Gegen 13 Uhr erreichte ein Notruf aus der Schule die Polizei: Eine verdächtige und auch bewaffnete Person habe sich in der Nähe der Schule aufgehalten, so die Erstmeldung. Minuten später waren die Klassenzimmer verschlossen. Rund 150 Kinder wurden vorsorglich in die Sporthalle der Realschule gebracht.

90 Minuten später stand fest: Ein bereits vorher der Polizei gemeldeter Randalierer könnte der Mann gewesen sein, der sich auch in der Nähe der Schule aufgehalten hatte. 14.30 Uhr: Eltern stehen auf dem Parkplatz vor der Schule. Sie diskutieren und informieren. Mütter und Väter informieren Eltern, die nicht vor Ort sind, mit dem Mobiltelefon über die Lage.

Das Polizeiaufgebot begründet ein Beamter als Präventivmaßnahme. Die Polizei spult Amoklauf-Einsatzpläne ab, während Schüler im Chor  "Wir wollen raus" in einem Klassenzimmern singen. Die Situation "Am Hombruchsfeld" kann als entspannt bezeichnet werden. Dennoch machen sich die herbei geeilten Eltern große Sorgen.

Dass die Realschüler die Klassenzimmer nicht verlassen dürfen, bezeichnet Polizeisprecherin Saskia Schneider als "reine Vorsichtsmaßnahme". Zeitgleich versucht eine zehn Meter weiter stehende Frau eine weitere Mutter am Telefon zu beruhigen: "Bleib ganz ruhig, deinem Kinder ist nichts passiert."

Die Schüler nehmen die Lage längst nicht mehr ernst: "Haben wir heute noch Erdkunde", ruft eine Jugendliche laut aus dem Fenster.

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