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Große Lösung für den Lärmschutz

DORTMUND Die Thier-Szene könnte im Hafen eine neue Heimat finden - und damit helfen, das Lärmschutz-Problem der Strandbar Solendo zu lösen.

von Von Oliver Volmerich

, 14.12.2007

Am Freitag trafen sich Vertreter der Stadt mit den Thier- und Solendo-Gastronomen. Das Ergebnis: Auf allen Seiten ist das Interesse groß, die Thier-Szene, die den Einkaufscenter-Plänen auf dem alten Brauerei-Areal am Wall, weichen muss, in den Speichergebäuden am Hafen unterzubringen. Das würde auch dem Solendo helfen.  

Denn angesichts eines möglichen Zuwachses um neue Szene-Lokale will die Stadt nun eine große Lärmschutz-Lösung in den Blick nehmen, der das Gesamtareal an der Speicherstraße zu den dahinter liegenden Wohnhäusern an der Lagerhausstraße hin abschottet. Sogar eine finanzielle Beteiligung der Stadt steht dann in Aussicht. "Wir sind offen für große Lösungen", erklärte Rechtsdezernent Wilhelm Steitz.

Eine Anwohnerin hatte mit Erfolg gegen Musiklärm aus dem Solendo geklagt. Das Gericht hatte daraufhin nur noch eine Disko-Veranstaltung pro Monat erlaubt. Eine Regelung, die die Stadt ab Jahresbeginn umsetzen will, wie "Solendo"-Betreiber Oliver Buschmann erfuhr. Eine 80.000 Euro teure Lärmschutzwand allein für das Solendo ist aus Sicht des Gastronomen nicht finanzierbar.

Ein Gutachten soll nun die Möglichkeiten einer großen Lösung klären. Wenn dann ein Konzept vorliegt, sei auch wieder eine großzügigere Genehmigung von Veranstaltungen im "Solendo" möglich, deutete Steitz an.

Bis dahin wird es ab Jahresbeginn für das "Solendo"-Zelt ein Programm auf Sparflamme geben. Buschmann: "Wir müssen versuchen, uns bis zum Sommer zu hangeln." Und dann auf Strandwetter hoffen.

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