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Große Träume

Scharnhorst Wie sich das anfühlt, wollen sie wissen. Wie sich das anfühlt, ein bekannter Fußballer zu sein. Atakora Abdel Kader lächelt verlegen, überlegt für ein paar Atemzüge. "Gut."

22.08.2007

Der 17-Jährige hat's in die A-Jugend des BVB geschafft und an diesem verregneten Mittwochmorgen auch zur "Schwarzgelben Stunde" in die Sporthalle der Scharnhorster Gesamtschule.

Jetzt sitzt er vor 22 Zehntklässlern auf einer Holzkiste. Gelbes T-Shirt. Breite Schultern. Drei Schritte entfernt von den Schülern und ihren großen Träumen erzählt der Spieler von seinem Alltag.

Die Mädels schmelzen dahin. Und die Jungs würden ihr Sportzeug herzlich gern eintauschen. Gegen dieses Hemd mit dem schwarzgelben Emblem. Gegen dieses Leben im BVB-Jugendhaus. Sportlehrer Gerold Heyden nickt. "Wir haben hier einige gute Fußballer in der Gruppe. Und die haben sich schon sehr auf diese besondere Unterrichtsstunde gefreut." So wie Murat Sivri. "Ich würd' gern Profi-Fußballer werden", verrät der 16-Jährige offen.

Also dribbelt er im Praxis-Teil der "Schwarzgelben Stunde" besonders konzentriert zwischen den Hütchen hin und her. Er zielt besonders genau bei den Übungspässen. Und wirft hier und da einen Blick zu dem jungen Mann in BVB-Kluft hinüber.

Atakora Abdel Kader steht ganz ruhig zwischen den emsig spielenden Schülern, beobachtet die Aufwärmübungen, das Joggen, das Dribbeln. Alles funktioniert reibungslos. Und Stefanie Jaschik (16) knipst mit der eigenen Kamera die Höhepunkte dieser seltenen Sportstunde. Auch sie spielt seit sechs Jahren Fußball. "Dabei kann man sich prima vom Alltagsstress erholen."

Dann spaziert BVB-Maskottchen Emma zur Hallentür herein. Stefanie Jaschik drückt den Auslöser zum x-ten Mal. Und Gerold Heyden staunt: "Bei mir sind die Schüler nie so lammfromm." Hilke Schwidder

Lokalsport

www.schwarzgelbestunde.de

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