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Großes Konzert mit vereinten Stimmen

09.01.2008

Brackel Als relativ kleine Chöre können sie wohl nur schlichte, einfache Chorsätze vortragen. Doch zusammen, als Chorgemeinschaft, sind sie durchaus in der Lage, auch größere Werke der Kirchenmusik aufzuführen: In der katholischen St. Clemens-Kirche gaben die Kirchenchöre St. Clemens Brackel, St. Johannes-Baptista Kurl und der Gemischte Chor Cäcilia Opherdicke ein gutes Bild von ihrem Können ab.

Alle drei Ensembles werden von einem musikalischen Leiter geführt. Und so konnte der Dirigent Reinhold Schnober auf immerhin 60 Chorstimmen zählen, die sich gewissenhaft auf diese Aufführung vorbereitet hatten - gemeinsam oder in getrennten Proben.

Sentimentale Sätze

Als Nachklang des Weihnachtsfestes begann die Vortragsfolge mit den schönen, etwas sentimental gestalteten Sätzen "Weihnachten bin ich zu Hause", "Weihnachten ist leise" und dem "Christkind Wiegenlied". Es folgten Kompositionen von J. S. Bach, Heinrich Schütz, A. E. Grell E. Elgar und M.Schmoll. Der Gesang der anglikanischen Kirche, ein "Pater noster" wie auch der Ambrosianische Lobgesang (Te Deum), fügten sich gut in das Programm ein. Der Gospel "Oh Lord" hätte allerdings etwas mehr Frische verdient gehabt.

Schöne Sauer-Orgel

Doch insgesamt präsentierten die Musiker ihrem Publikum eine gute Aufführung. Sopran- und Altstimmen erfüllten die geforderten Aufgaben, wenngleich Tenor- und Basstimmen unter ihren Möglichkeiten blieben.

Clemens-Organist Mirco Weiß interpretierte an der schönen Sauer-Orgel Werke von Johann Sebastian Bach und Moritz Brosig. Mit Werktreue und ausgezeichnet gewählten Improvisationen leistete er einen klingende Beweis seiner Kunst. In die Saxophon-Solovorträge von Siegfried Hiltmann musste sich der Besucher erst hineinhören.

Doch auch diese instrumentale Einlage in dem geistlichen Konzert bestätigte, dass traditionell übernommene ebenso wie neue, modern ausgeführte Musik ihre Berechtigung hat. WeFi

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