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Grüne sprechen von "Ausverkauf im Revierpark"

16.08.2007

Wischlingen Die Huckarder Grünen sehen die Entwicklung der öffentlichen Einrichtungen des Revierparks Wischlingen mit großer Sorge. Sie sprechen von einem "Ausverkauf".

"Besonders mit der Aufgabe des Freizeithauses mit den vielen Nutzergruppen, die den Park bereichert haben und für viele Bürger ein niederschwelliges Programm geboten haben, verabschiedet man sich vom ursprünglichen Auftrag", heißt es in einer Presseerklärung von Ulla Hawighorst, der Sprecherin der Bezirksfraktion Huckarde von Bündnis 90 / Die Grünen.

Jahrelang habe man vertraut auf die Finanzierung des Revierparks durch den KVR/RVR, habe einseitig auf den Ausbau der Bäderlandschaft gesetzt und die Parkfläche sich selbst überlassen. "Sanitäreinrichtungen verfielen, Spielgeräte verschwanden, Sportflächen waren nicht mehr zu bespielen, das Kulturprogramm schmolz dahin", führt Ulla Hawighorst aus.

"Scheibchenweise werden nun der Park und seine Einrichtungen ,verkauft´", sagt Ulla Hawighorst. Der Park und seine Nutzung sei doch abhängig von den vielen Menschen, die über diese Angebote erreicht werden. Die wiederum zahlen Eintritte für die Saunalandschaft, das Freibad und die Eislaufhalle.

Kein Konzept

"Unseres Wissen nach gibt es keine politisch abgestimmte Aussage zu einem künftigen Konzept für den Park. Die örtliche Politik mit einem berechtigten Anliegen für einen Erhalt und Qualitätssicherung des Naherholungsraums bekommt die Infos über die Presse, wird vor vollendete Tatsachen gestellt und darf dann später den Endzustand abnicken, wie bei der Mobilstellplatzanlage geschehen", meint Ulla Hawighorst: "Entspricht die Entwicklung dem Parkkonzept unseres Oberbürgermeisters, der die Dortmunder Parks für die Kulturhauptstadt 2010 stark machen will?" Die Dortmunder Parks über den Kommerz zu gestalten, sprich durch eine Überlassung an einen Fitnessstudiobetreiber oder ähnliches, könne nicht der richtige Weg sein.

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