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Grünes Licht für Recycling

19.12.2007

Bedenken wurden reichlich vorgebracht gegen die geplante Bio-Recycling-Anlage am Hafen - genutzt hat es nur zum Teil. Denn die Bezirksregierung hat die geplante Recycling-Anlage jetzt genehmigt. Dort sollen in unmittelbarer Nachbarschaft der Deutschen Gasrußwerke an der Weidenstraße Speise- und Lebensmittelreste, Schlachthof-Abfälle und andere organische Rückstände getrocknet und zu Futtermittel und Bio-Brennstoffen verarbeitet werden - bis zu 126 000 Tonnen im Jahr.

Zu den Planungen gingen bei der Bezirksregierung 336 Beschwerden ein, die auch bei einem Erörterungstermin Mitte August vorgetragen wurden. Die meisten Bedenken richten sich vor allem gegen die zu erwartende Staubbelastung und die Höhe des Abgas-Kamins mit rund 40 Metern. U.a. hatte auch die Interessengemeinschaft Deusen/Lindenhorst gegen den Bau der Anlage protestiert.

Trotz der jetzt erfolgten Genehmigung: Ganz vergeblich waren die Beschwerden nicht. Denn viele Hinweise wurden in der Genehmigung berücksichtigt, teilte die Bezirksregierung gestern mit. So gebe es eine Vielzahl von Nebenbestimmungen, um Lärm-, Erschütterungs-, Staub- und Geruchsemissionen zu verhindern.

Die Genehmigung kann zwischen dem 21. Januar und 4. Februar bei der Bezirksregierung in Arnsberg und im Dortmunder Stadtplanungsamt am Burgwall eingesehen werden.

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