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Hämorrhoiden nicht tabuisieren

21.08.2007

Erst juckt es, dann schmerzt und blutet es und schließlich treten sie auch noch heraus - "Hämorrhoiden sind unangenehm, da sprechen die Leute nicht gerne drüber", sagt Dr. Ernesto Valverde, Leiter der chirurgischen Klinik am Kath. Krankenhaus Dortmund-West. Dabei darf man das Problem nicht tabuisieren. Es gibt heute Verfahren, mit denen den Betroffenen schnell und unkompliziert geholfen werden kann.

Vor neun Jahren hat Dr. Ernesto Valverde (Foto), damals noch am Josefs-Hospital in Hörde, als erster die neue Methode in unserer Stadt eingeführt. In einer kurzen Vollnarkose werden die Blutgefäße, die zu den Hämorrhoiden führen, in einer Naht gefasst. Anschließend werden die Hämorrhoiden selbst sauber mit eine speziellen Gerät, dem Stapler, still gelegt. Dr. Valverde: "Beim Stapler-Verfahren entstehen keine äußeren Wunden. Wenn ein Arzt die Methode beherrscht, gibt es nach der Operation keine Komplikationen."

Hämorrhoiden sind nichts anderes als Krampfadern, die in einem gut durchbluteten, ringförmigen Polster im Enddarmbereich entstehen. Sie treten meist nach dem 40. Lebensjahr auf. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Wer berufsbedingt viel sitzt, hat ein größeres Risiko.

Für die Operation muss man in der Regel für ein paar Tage ins Krankenhaus kommen. "Wenn die Hämorrhoiden einmal behandelt sind", so Dr. Valverde, "dann hat man in der Regel Ruhe damit. In den letzten Jahren hatten wir keine Rückfälle."

Das Katholische Krankenhaus Dortmund-West gehört mit dem Josefs-Hospital in Hörde und dem St.-Rochus-Hospital in Castrop-Rauxel zur Katholischen St. Lukas Gesellschaft. Die Hämorrhoiden-Operation gehört zu den Routineverfahren an allen drei Standorten.

Näheres, Tel. 67 98-22 01.

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