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Haus bleibt nach Brand gesperrt

30.12.2007

Gut, dass es die Polizeiwache Nord an der Münsterstraße gibt. Denn die wachhabenden Beamten entdeckten in der Nacht zu Samstag gegen 3.45 Uhr die starke Rauchentwicklung am Nebengebäude und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Wehrleute schlugen helle Flammen aus dem Dachstuhl. Das betroffene Haus musste ebenso wie das Nachbargebäude mit der Polizeiwache geräumt werden.

Die Bewohner des Nachbarhauses konnten nach Ende der Löscharbeiten gegen 5 Uhr in ihre Wohnungen zurück und auch die Polizeiwache nahm ihren Betrieb wieder auf. Das Haus Nr. 15 ist zurzeit aber nicht bewohnbar. Der Gebäudeschaden ist erheblich. Zu den Leidtragenden gehört neben den Bewohnern auch das Sozialkaufhaus der Diakonie im Erdgeschoss. Die für viele Menschen mit geringem Einkommen wichtige Einrichtung bleibt deshalb vorerst geschlossen. Die Verantwortlichen der Diakonie bemühen sich derzeit intensiv darum, den Schaden zu begrenzen, und suchen nach Möglichkeiten, den Verkauf so bald wie möglich wieder aufzunehmen. Zur Not werde ein Zeltverkauf eingerichtet, deutet Diakonie-Mitarbeiter Werner Bracht eine Notlösung an. "Es soll so schnell wie möglich weitergehen."

Für Spekulationen über die Brandursache sorgt die Tatsache, dass es unmittelbar vor Weihnachten schon einmal in dem Haus gebrannt hat - in diesem Falle im Keller. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Oli

Wer Kleider oder Möbel spenden möchte, kann sich weiterhin an die Diakonie wenden - vorübergehend bei der Jacke-wie-Hose-Zentrale unter Tel. 70 03 40 03.

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