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Heiße Kunst

DORTMUND Mit einem besonderen Handwerkszeug gestaltet Bildhauer Manfred Rennertz heute eine Skulptur - der Meister greift zum Flammenwerfer. Zuschauer können etwa ab 21 Uhr auf der Museumszeche Zollern die Entstehung eines Kunstwerkes durch Feuer erleben.

von Von Jörg Heckenkamp

, 21.08.2007
Heiße Kunst

Bildhauer Rennertz gestaltet heute auf Zollern eine Skulptur.

Vor drei Wochen hat der international renommierte Bildhauer Karl Manfred Rennertz sein Atelier auf der Zeche Zollern eingerichtet. Mit der Kettensäge verwandelt er Stämme der gefällten Lindenallee für die Ausstellung „SägeWerk“ zu Skulpturen. In dieser Woche nimmt Rennertz den Flammenwerfer zur Hand: In der öffentlichen Performance am heutigen Dienstag, 21. August, wird der Bildhauer bei Einbruch der Dunkelheit (ab ca. 21 Uhr) im Industriemuseum Zollern II/IV in Bövinghausen, Grubenweg, eine fünf Meter hohe Säule schwärzen. Besucher sind dazu eingeladen.

Schwarze Säule

Die zweiteilige „Iroko“-Säule wurde Anfang der Woche in Rennertz Heimatstadt Baden-Baden demontiert und für die Ausstellung nach Dortmund gebracht. Sie wird an prominenter Stelle im Ehrenhof der Zeche installiert. Rennertz wird in der Ausstellung „SägeWerk“, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 30. September bis 28. Oktober in seinem Industriemuseum zeigt, monumentale Werke der letzten vier Jahre und die hier entstehenden Arbeiten vereinen. Einen Großteil der Skulpturen präsentiert das Museum in der Alten Werkstatt des Bergwerks.

Das Projekt auf Zollern gehört zum Ausstellungszyklus „Atelier.Industrie“, der Rennertz zu allen acht Museumsstandorten führen wird. Den Auftakt machte im Juni das Ziegeleimuseum in Lage: Dort haben der Kunstprofessor und seine Detmolder Studenten eine Portraitgalerie aus Ton und einen Turm aus Ziegeln installiert.

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