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Herr der Pokale

Mit vier Siegen in vier Wettbewerbsdurchgängen, zwei goldenen Scheren, dem Gewinn der Stadtmeisterschaft in zwei Kategorien und zahlreichen Pokalen und Urkunden ist Alexander Middel der erfolgreichste Teilnehmer der "35. Goldenen Schere der Ruhr Nachrichten".

08.10.2007

Lauter schöne Menschen, perfekt geschminkt mit exakten Frisuren und passenden Outfits füllen die Plaza Mode in der Halle 3b am Sonntag zum Abschluss des Boulevard.07 Dortmunder Herbst. "Hier ist die gehobene Klasse des Friseurhandwerks vertreten", lobt Frank Kulig, Obermeister der Friseurinnung Dortmund und Lünen, das Teilnehmerfeld.

Bis zur letzten Minute

Unter ihnen der Dortmunder Alexander Middel. Geübt greift der 22-Jährige in Haare von Modell und Übungskopf. Während erfahreneren Berufskollegen an den benachbarten Spiegeln die Hände zittern, bleibt er ruhig, perfektioniert seine Arbeit bis zur letzten Minute.

"Eine gute Gelegenheit zu sehen, was andere Friseure machen", nennt Alina Dworschak, 21-jährige Kammersiegerin aus Dortmund, was sie an den Rand des Steges lockt. Weil sie sich bis vor drei Wochen auf einen ergänzenden Wettbewerb zu ihrer Gesellenprüfung vorbereiten musste, stellt sie sich dieses Mal nicht dem Wettbewerb.

Doch wie vielen anderen Zuschauern juckt es auch ihr in den Fingern, weil die "Goldene Schere" mit ihrer breiten Ausrichtung in Herren- und Damenfach sowie Kosmetik populärer ist als andere Frisuren-Schauen.

80er Jahre leben auf

Im Kosmetikwettbewerb leben die 80er Jahre wieder auf. "Es ist nicht zu übersehen: Die 80er Jahre mit ihren grellen Farben kommen wieder", kommentiert Nicole Bielicki, Artdirektorin für Kosmetik im Zentralverband, vom Moderatorentisch aus die Outfits der Modelle.

Bei den Frisuren sind fransige, asymmetrische Schnitte mit weichen Linien im Trend. Ein Stil, der der Arbeit von Alexander Middel entgegenkommt. Mit sauberem Schnitt und sorgfältigem Styling überzeugt er die Jury und entscheidet die Stadtmeisterschaft im Herrenfach für Junioren und Senioren mit ersten Plätzen in allen vier Wettbewerbsdurchgängen für sich. Heike Thelen

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