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Holz-Kunst in Mengeder Schaufenster

22.08.2007

Nette Ein circa drei Meter hoher Baum, über und über mit Zigaretten behangen. Was aussieht wie ein fantasievolles Geburtstagsgeschenk für Raucher, hat für Detlef Bechinie von Lazan jedoch eine weitaus höhere Aussagekraft. Der in Mengede lebende Fundholz-Künstler stellt in einem leer stehenden Ladenlokal in der Ammerstraße 59 seine Holzskulpturen aus. Unter dem Titel "Auf der Suche nach dem Verborgenen" sind in der Ausstellung verschiedenste Holzkunstwerke zu besichtigen. Detlef Bechinie von Lazan bezieht die Materialien für seine Exponate ausschließlich von Hölzern aus heimischen Wäldern. "Der Baum ist für mich ein Wesen der Schöpfung und das Sinnbild des Lebens", so der Künstler. Aufgrund seiner großen Naturverbundenheit setzt sich Bechinie von Lazan aktiv für den Erhalt des tropischen Regenwaldes ein. Das hat ihn auf die Idee eines "Raucherbaums" gebracht, dem ersten und einzigen in Deutschland. "Weltweit werden pro Jahr für die Zigarettenproduktion 1,2 Millionen Hektar Wald verbrannt", erläute rt der Künstler. "Das ist so viel wie die Fläche Indiens", sagt er weiter. Diese Tatsache hat Detlef Bechinie von Lazan dazu bewogen, die Problematik in Form eines Kunstwerks aufzugreifen. Nach dem Ende der Ausstellung möchte Bechinie von Lazan den "Raucherbaum" auch an Schulen weiterreichen, um Schüler auf den Zusammenhang zwischen Rauchen und Abholzungen aufmerksam zu machen. Die Ausstellung "Auf der Suche nach dem Verborgenen" ist nach Vereinbarung geöffnet.

Infos: Tel. 35 59 16.

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