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"Holz-Papst" untersucht Sonnensegel

04.03.2008

Er gilt als der "Holz-Papst" in Deutschland. Jetzt warten alle auf sein Urteil: Ist das Sonnensegel im Westfalenpark noch zu retten oder nicht? Prof. Dr.-Ing. Heinz Brüninghoff, emeritierter Holzbau-Experte der Universität Wuppertal und öffentlich bestellter Sachverständiger, hat nicht nur beim Gutachten der eingestürzten Eissporthalle in Reichenhall von sich Reden gemacht. Das Urteil des Experten zum maroden Sonnensegel erwartet die Westfalenpark-Leitung in der nächsten Woche.

Für die Stadt bedeutet das für Veranstaltungen gesperrte Sonnensegel einen herben finanziellen Verlust. Parkleiterin Annette Kulozik überschlägt, "der wirtschaftliche Schaden liegt bestimmt im sechsstelligen Bereich". Nach Alternativen suchen muss jetzt nicht nur der DGB für seine Mai-Kundgebung, auch der Musikschultag kann nicht an gewohnter Stelle stattfinden, ebenso wenig das Festival Juicy Beats, das A-Capella-Festival, Aufführungen des Kinder- und Jugendtheaters, der Naturbühne Hohensyburg, die Fronleichnams-Prozession sowie diverse Partys. Überdachte Bühnen müssen andernorts gefunden werden, auch für das Lichterfest.

Weil der Bauzaun rund um das 1969 von Stararchitekt Günter Behnisch (Olympiapark München, Bundestag in Bonn) entworfene Segel den Hauptweg derzeit zur Sackgasse macht, will die Parkchefin an der Südseite eine Umleitung bauen lassen.

In diesem Jahr wird im Park eine halbe Million Euro verbuddelt, darunter für die Neuanlage "Florians Garten" und die Sanierung der Wasserbecken. bö

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