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IGBCE schwingt die Sense

Jungferntal / Rahm Die IGBCE-Ortsgruppe Jungferntal hat kräftig angepackt, damit der Platz vor der ehemaligen Edeka-Immobilie an der Bothestraße / Jungferntalstraße von Unkraut und hohem Gras befreit wird.

24.08.2007

"25 Säcke mit Gras und noch eine Wagenladung haben wir bei der EDG abgegeben", schildert Ortsgruppenvorsitzender Gerd Kleint das Ergebnis der Bemühungen.

Dieses Engagement hat zwei Komponenten wie Kleint im Gespräch mit der Stadtteilredaktion sagt: "Natürlich wollen wir uns auch um unseren Bereich kümmern, selbst wenn es nicht unsere Aufgabe ist. Aber wir wollen die Leute auch aufmerksam machen, die Natur um sich herum im Auge zu behalten."

Denn die Gewerkschafter seien mehrfach auf die Missstände in diesem und anderen Bereichen angesprochen worden. Missstände? "Ja, so manche Wohnungsbaugesellschaft und andere Immobilieneigentümer kommen ihren Verpflichtungen zur Pflege der Außenanlagen ihres Wohnungsbestandes nicht nach", sagt Kleint. Seine Meinung: "Manchmal muss man etwas anstoßen, damit was passiert."

Also spuckten zehn Gewerkschafter in die Hände, nachdem sie sich mit der EDG in Verbindung gesetzt hatten. Die lieferte Säcke und Zangen, privat wurde eine Sense beschafft - und los ging es. Zweieinhalb Stunden ackerten die Gewerkschafter. Und legten nach und nach Wohlstandsmüll frei, der nur dadurch nicht sichtbar gewesen war, weil das Gras schon sehr hoch gewachsen war. "Wir haben dann nochmal zwei Säcke mit Abfall wie Flaschen und Joghurtbechern gefüllt", berichtet Gerd Kleint.

Die Säuberung - eine Premiere für die IGBCE-Ortsgruppe Jungferntal - wird wohl kein Einzelfall sein: "Weitere Aktionen sind nicht ausgeschlossen." Bre

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