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Ich-AG Nikolaus kämpft mit Kosten

05.12.2007

Ich-AG Nikolaus kämpft mit Kosten

do-Nikolaus-Preuß Heinz Jürgen- foto © reminghorst aloys- RN- 23-11-2005 datum

Dem Nikolaus sind auch wirtschaftlich keine rosigen Zeiten beschieden. Zwar werden seine Dienste immer noch gern verlangt, doch selbst die Agentur für Arbeit hat ihn bereits vor einigen Jahren von ihrer Vermittlungsliste gestrichen.

Eine der traditionsreichsten Ich-AGs kämpft in Zeiten des Hochkonsums um Kostendeckung. "Die meisten, die uns ordern, wollen es billig haben," sagt Heinz-Jürgen Preuß (Foto).

Zusammen mit vier Kollegen vom Club langer Menschen stellt er die längsten Nikoläuse der Welt, ein im Guinessbuch der Rekorde eingetragenes Alleinstellungsmerkmal. Keiner ist unter 1,90 Meter. Alle sind erfahren. Weder Alkohol geflutete Flirter bei Firmenfeiern können sie umhauen, noch tobende Trotzköpfchen, die sich vor den roten Riesen unterm Sofa verstecken. "Aber wer Qualität möchte, muss auch was aus dem Sack lassen." Die Einnahmen bessern die Clubkasse auf und fließen an karitative Einrichtungen. Und schließlich, so Preuß, "will das Rentier auch fressen und saufen." Sprich, der Schlitten des Nikolauses braucht Sprit. Durchschnittlich vier Einsätze hat Heinz-Jürgen Preuß allein an einem Nikolaustag zu bewältigen. Auch heute fährt " von einem Ende der Stadt zum anderen."

Den Tacho hat er dabei fest im Blick. Denn auch die freundlichen Helfer in grün sehen rot, wenn der Nikolaus es gar zu eilig hat. "Im vergangenen Jahr bin ich auf einer Straße zu schnell gefahren, die ich selbst mal an einem Nikolaustag zusammen mit dem OB eröffnet hatte." Zack - war ein Strafzettel im Sack. Ten

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