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In Hörde ist's eng

Hörde "Wie soll ich aus meiner Einfahrt kommen, wenn sie halb zugeparkt ist?" Anwohner Klaus Müller wird es in der Virchowstraße zu eng.

04.12.2007

In Hörde ist's eng

<p>Inge Achenbach und Klaus Müller sind verärgert: Wenn der Wagen, der im Bild zu sehen ist, noch etwas weiter an der Einfahrt stehen würde, könnten die Anwohner nicht mehr herausfahren. Uschmann</p>

Eine halbe Stunde habe er letzte Woche in seinem Auto gewartet und konnte nicht auf die Straße fahren. Dann habe die Polizei die Fahrerin des Wagens ermitteln können, der halb in seiner Einfahrt stand. "So geht das ständig", beschwert sich Klaus Müller. Und Nachbarin Inge Achenbach schließt sich an: "Meine Einfahrt ist ohnehin schon sehr schmal, weil ein großer Baum direkt daneben steht. Wenn dann noch ein Auto den Weg versperrt, ist nichts mehr zu machen. Und ob von der Seite ein anderer Wagen kommt, kann ich auch nicht sehen." Anfragen an das Ordnungsamt im letzten Jahr hätten bisher nichts genützt.

"Ich verstehe die anderen Anwohner", sagt Inge Achenbach, "denn es gibt ja in der Umgebung wirklich kaum Parkmöglichkeiten. Nur ein paar kostenpflichtige Plätze am Krankenhaus. Aber zuparken können sie uns deshalb doch auch nicht." Sie selbst sah, genau wie ihr Nachbar Klaus Müller, nur die Möglichkeit, einen Parkplatz beziehungsweise eine Garage anzumieten. "Und das ist auch nicht gerade billig", so Inge Achenbach. Deshalb möchte sie nun "die generelle Parkproblematik in Hörde" ansprechen. Klaus Müller wünscht sich einen Blumenkübel oder Pfosten, der den Platz neben seiner Einfahrt blockieren soll.

Die Anfrage der Ruhr Nachrichten bei der Stadt bestätigte diese Möglichkeit, allerdings laut Pressesprecher Hans-Joachim Skupsch nur in Absprache mit dem Tiefbauamt. Den richtigen Ansprechpartner dort fand er heraus, an ihn können Klaus Müller und Inge Achenbach sich nun wenden. "Generell gibt es drei Optionen", so der Pressesprecher: "Die verstärkte Verkehrsüberwachung in dem Bereich, die Kennzeichnung der Einfahrten oder eben das Aufstellen von Pfosten." Welche dieser Möglichkeiten für die Virchowstraße eventuell in Frage kommt, lasse sich mit dem Vertreter des Tiefbauamtes vor Ort klären.

Caroline Uschmann

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