Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ins Ehrenamt schnuppern

30 Prozent der Dortmunder engagieren sich ehrenamtlich. Das ist fast jeder Dritte. Und es gibt noch viel mehr zu tun. 611 Angebote von 173 Organisationen hat die Freiwilligen-Agentur der Stadt in ihrer Datenbank.

03.03.2008

Wer mit anpacken will, kann sich am Donnerstag, 6.3., in der Berswordthalle im Stadthaus darüber informieren, wo's Not tut. Unter dem Motto "Auf zu neuen Ufern" veranstalten Evangelische und Katholische Kirche zusammen mit der Freiwilligen-Agentur erstmals einen Markt der Möglichkeiten für freiwilliges Engagement. 32 Organisationen - große Wohlfahrtsverbände und kleine Initiativen - zeigen von 12 bis 19 Uhr Betätigungsfelder für Ehrenamtliche - von der Aids-Hilfe und der Arbeiterwohlfahrt über Dortmunder Tafel, Rotes Kreuz und Greenpeace bis zur Kana Suppenküche, Pro Kultur und der Telefonseelsorge. "Natur, Kultur, Soziales, wir haben alles im Programm", sagt Nina Meier von der Freiwilligen-Agentur.

Interessenten können sich ausführlich informieren und z.B. gleich eine Schnupperwoche an den Informationsständen vor Ort vereinbaren. Während der Veranstaltung läuft zudem ein Workshop für Organisationen mit Tipps zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Seit Jahren gibt es vor allem Anfragen von potenziellen Ehrenamtlichen, die sich gern um Wohnungslose kümmern würden, weiß Dörte Pfau-Haarmann, Mitarbeiterin im "reinoldiforum" der Evangelischen Kirche. Dagegen ins Hintertreffen geraten sind z.B. die Begleitung psychisch Kranker und das Engagement in Sachen Bildung für Kinder und Jugendliche, vor allem solche, die im Heim untergebracht sind. Pfau-Haarmann: "Nach starken Kürzungen in den letzten zwei Jahren gibt es da Löcher. Die Einrichtungen versuchen, neue Wege mit Hilfe des Ehrenamts zu gehen."

Konstanze Böhm-Kotthoff, Leiterin der Katholischen Bildungsstätte Dortmund, glaubt, dass sich fast jeder Interessent auch einbinden lässt, vorausgesetzt, die richtige Aufgabe wird für ihn gefunden. ko

Mehr Informationen gibt's bei der Freiwilligen-Agentur unter Telefon 50-10 600 oder per Mail unter freiwilligenagentur@dortmund. de

Lesen Sie jetzt