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Insel mit Bremswirkung

Lichtendorf Der Kleinlaster bremst ein wenig ab, umfährt in angemessenem Tempo die Querungshilfe, die sich erst seit wenigen Tagen auf der Römerstraße befindet, und setzt seine Fahrt in Richtung Schwerte fort.

15.08.2007

Die beiden Mitglieder der Bezirksvertretung Aplerbeck, Fritz Goersmeyer (Sprecher der Grünen ) und Volker Mais (Fraktionssprecher der CDU) beobachten das Geschehen mit einem Schmunzeln. "Das war eines der vorrangigen Ziele, das wir hier an der Römerstraße erreichen wollten. Nämlich, dass die Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit ein wenig drosseln müssen", sagt Fritz Goersmeyer.

Denn hier, an der Grenze zu Schwerte, herrscht Tempo 50. Und das trotz der Grundschule Lichtendorf, die sich in unmittelbarer Nähe befindet. Der Versuch, eine Tempo-30-Zone im Bereich der Schule einzurichten, hat in der Verwaltung bislang noch keine Zustimmung gefunden. Die Querungshilfe mit Bremswirkung ist da zumindest ein kleiner Erfolg für die Fraktionen, die schon im Jahr 2003 einen dementsprechenden Antrag an die Stadt gestellt hatten. "Die Straße ist die Hauptverbindung nach Dortmund oder Schwerte und ist dementsprechend stark befahren", erläutert Volker Mais die Gründe für die Errichtung des Überweges plus 50 Meter neuen Gehsteigs. Auch zwei Baumscheiben (mit Randsteinen eingefasste Bereiche, in denen ein Baum gepflanzt wird) sollen die Verkehrssituation an der Römerstraße verbessern.

"So können die Autos nicht mehr wahllos auf dem Gehweg parken", sagt Goersmeyer. Ein weiteres Sicherheitsplus für Schulkinder und Fußgänger. Probleme befürchten die Politiker hingegen in spätestens zwei Jahren. Mit der Fertigstellung einer neuen Kreisstraße (K10n) auf Schwerter Stadtgebiet, (mündet auf die Römerstaße), wird mit höherem Verkehrsaufkommen gerechnet. Spätestens dann, so die Fraktionssprecher, ist auch Tempo 30 wieder ein Thema. jöb

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