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Jazz hält Publikum in Atem

11.10.2007

Huckarde "Pete Allen" und seine Jazzband in Huckarde - und die Alte Schmiede stand Kopf. Wahre Begeisterungsstürme entfachte die englische Profi-Jazzband, die schon mit ihrem Outfit beeindruckte.

Die in Siebener-Besetzung angereiste Band machte auf ihrer kleinen Deutschlandtour einen Abstecher in die Schmiede. Neben dem Bandleader Peter Allen (Klarinette, Saxophon und Gesang) spielten Richie Burns (Schlagzeug), Ken Reece (Trompete), George Cooper (Piano), John Benson (Bass), Neil Burns (Gitarre, Banjo) und Graham Woodhouse (Posaune).

Ob "Muskrat Ramble", "Baby Face" oder "Just a Closer Walk with Thee", die Band zog jeden in ihren Bann. Der 19-jährige Pianist George Cooper stellte seine besonderen Fingerfertigkeiten bei dem Stück "Maple Leaf Rag" oder auch bei den Boogie-Themen mehr als unter Beweis und holte sich seinen verdienten Sonderapplaus ab. Eine gesunde Altersmischung präsentierte die Band mit dem 19-jährigen Ausnahmemusiker und dem schon angegrauten 76-jährigen Trompeter Ken Reece. Pete Allen spielte nicht nur herausragend auf seiner Klarinette oder dem Saxophon sondern verzauberte mit seiner "Armstrong-Stimme" bei "What a Wonderful World". Beim Drum-Solo von Richie Burns waren die Zuhörer mucksmäuschenstill, ehe sie tosenden Beifall spendeten.

Ein mehr als gelungenes erstes Gastspiel der englischen Musiker im Kulturzentrum Alte Schmiede. Wer den Weg in die Schmiede verpasste wird sich ärgern, doch es besteht die Hoffnung auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

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