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Jetzt Menschen in Arbeit bringen

31.01.2008

"Konjunkturelle Veränderungen wirken sich erst mit einer Verzögerung von etwa sechs Monaten auf den Arbeitsmarkt aus", erklärt Stefan Kulozik, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund. Daher müsse man die Zeit vor einer möglichen konjunkturellen Eintrübung jetzt nutzen, um möglichst viele Menschen in Arbeit zu bringen.

"Ich denke dabei auch an die Entwicklung bei Nokia in Bochum, von der auch Dortmunder Arbeitskräfte betroffen sein werden. Von einigen Unternehmen kamen bereits Signale, Mitarbeiter zu übernehmen. Mit diesen stehen wir in Kontakt." Grundsätzlich scheine der Arbeitsmarkt somit aufnahmefähig zu sein, das sei ein wichtiges Signal.

"Profitieren können davon in erster Linie Bewerber mit einer aktuellen Qualifikation, die schnell, beruflich flexibel und räumlich mobil auf Angebote reagieren."

Von den Ende Januar in Dortmund registrierten 40 717 Arbeitslosen waren 7646 bei der Arbeitsagentur und 33 071 bei der JobCenterARGE registriert. Die spezielle Arbeitslosenquote für die Arbeitsagentur betrug 2,7 % und für die ARGE Dortmund 11,6 %.

Trotz des allgemeinen Anstiegs der Arbeitslosenzahl zeigen sich bei den Schwerpunktzielgruppen der ARGE unterschiedliche Trends. So nahm die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Vormonatsvergleich zwar um 532 (3,2%) auf 17 125 zu. Doch im Vergleich der Januarmonate in 2007 und 2008 sank die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 13,3% (-2631). Der Vorjahresvergleich bei den unter 25-Jährigen offenbart unterdessen eine Zunahme um 4,1% (98; unter 20-Jährige: +14,6% oder 69), zumindest Stagnation zeigt der Vormonatsvergleich der Jugendarbeitslosigkeit. kiwi

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