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Jubiläumsgala beim Zirkus Fritzantino

DORTMUND So sehen Junggebliebene aus: Auch nach dreißig Jahren zeigt sich der Kinderzirkus Fritzantino spannend, unterhaltsam und sehr vielseitig. Je 15 ehemalige und aktuelle Mitglieder des Zirkus führten am Samstag und Sonntag als „Fritzantino Allstars“ die Jubiläumsgala zum dreißigjährigen Bestehen auf.

von Von Susanne Enz

, 09.03.2008
Jubiläumsgala beim Zirkus Fritzantino

Der Zirkus Fritzantino bot eine gelungene Show.

Was sie im Fritz-Henßler-Haus (FHH) darboten, war praktisch ein vollwertiges Zirkusprogramm – nur Tiere gibt es bei Fritzantino nicht mehr. Die Kinder in Tierkostümen, die im ersten Programm von 1977 noch aufgetreten sind, haben längst Platz gemacht für teilweise professionell anmutende Akrobatik und Clownerie.

Am Trapez, auf Einrädern oder auf den wackligen Walzen der Rola-Rola-Nummern zeigten Artisten zwischen neun und 36 Jahren ihr Können. Gemeinsame Auftritte von Jung und Alt schlugen dabei den Bogen zwischen den Generationen der Zirkusgeschichte. So trat der „stärkste Mann der Welt“ von 1978 immer wieder zwischen den Nummern auf – jetzt allerdings als reine Witzfigur. Denn das Lachen darf neben dem Staunen natürlich nicht zu kurz kommen in einem Zirkus. Clownsnummern und Ansagen lockerten das Programm auf, doch das samstägliche Publikum im fast vollbesetzten Theatersaal ließ sich leichter für die „ernsten“ Darbietungen begeistern.

Rasante Nummern

Rasante Diabolo- und Jonglagenummern brachten die Besucher zum Johlen, der Boden bebte von den lauten Bässen der Musik und dem rhythmischen Klatschen des Publikums. Ton- und Lichtanlage des FHH schöpften die Allstars konsequent aus, schufen so für jedes Geschehen auf der Bühne die passende Atomsphäre. Fesselnd wären die meisten Darbietungen aber auch ohne diese Untermalung gewesen. Wenn etwa die menschliche Pyramide aus zwei Ehemaligen und zwei Kindern zitterte und wackelte, bangten die Zuschauer gespannt mit, um schließlich erleichtert in lauten Applaus auszubrechen.

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