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Juwelier-Überfall - Weitere Verhaftung in Rumänien

Fahndungserfolg

DORTMUND Die "EK Gold" der Dortmunder Mordkommission hat in Zusammenarbeit mit den rumänischen Behörden bei der Suche nach den Tätern, die 2008 einen Dortmunder Juwelier überfielen und töteten, einen weiteren Fahndungserfolg zu verzeichnen.

26.04.2010
Juwelier-Überfall - Weitere Verhaftung in Rumänien

Hier geschah der brutale Überfall.

Zwei der mutmaßlichen Täter, die am 03.12.2008 in der Dortmunder Nordstadt bei einem Raubüberfall einen 51 Jahre alten Juwelier getötet haben, stehen bekanntlich schon seit Januar 2010 vor dem Dortmunder Landgericht. Die Angaben des jüngeren dieser beiden Angeklagten führten die rumänische Polizei nun zu einem Fitness-Studio in der Stadt Galati. 

Dort, so der 22-Jährige, habe er einen der Mittäter kennen gelernt. Dies zusammen mit dem aus einer früheren Vernehmung bekannten Spitznamen "Indianu" genügte der rumänischen Polizei, einen dritten Tatverdächtigen ausfindig zu machen. Den ausschlaggebenden Beweis lieferte schließlich sein Fingerabdruck am Tatort. Der 28-jährige Tatverdächtige gestand seine Beteiligung an dem Überfall ein und stimmte seiner Auslieferung zu. Er befindet sich inzwischen in Deutschland und in Untersuchungshaft. Die Anklage gegen ihn wurde von der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen Raubes mit Todesfolge zum Dortmunder Schwurgericht erhoben.

Entlastet sind dem gegenüber die beiden Tatverdächtigen, nach denen zunächst öffentlich gefahndet worden war. Der eine wurde in England, der andere in Spanien ausfindig gemacht. Bei beiden bewies ein Abgleich mit den DNA-Spuren vom Tatort ihre Unschuld.