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Kaputte Wahlplakate b.B.

06.04.2010

Diesmal waren die Liberalen die Leidtragenden. Dutzende Wahlplakate der FDP lagen nach den Osterfeiertagen auf der Märkischen Straße am Boden – offenbar von Unbekannten heruntergerissen. „Das ist nicht nur ärgerlich, weil die Wahlplakate zur Demokratie dazu gehören. Es steckt vor allem auch viel ehrenamtliche Arbeit in der Partei dahinter“, weiß FDP-Kreisverbands-Sprecherin Silke Bodenhorn. Das Phänomen Vandalismus ist für die Parteien freilich nicht neu. Im Europawahlkampf im vergangenen Jahr wurden in einer Nacht gut 100 Wahlplakate der CDU im Dortmunder Süden zum Teil mit Fußtritten zerstört. Übermalungen von Kandidaten-Porträts sind generell an der Tagesordnung. „Wir erstatten in jedem Falle Strafanzeige“, erklärt CDU-Kreisgeschäftsführer Ralf Binnberg den Umgang mit dem Plakat-Vandalismus. Den Übeltätern droht dann ein Verfahren wegen Sachbeschädigung. In diesem Jahr sind Binnberg allerdings noch keine größeren Schäden an Plakatständern seiner Partei zu Ohren gekommen. Ähnlich geht es Prof. Gerd Bollermann, der als Landtagsabgeordneter und Schatzmeister den Landtags- und OB-Wahlkampf der SPD maßgeblich mit organisiert. Im Raum Hörde habe es einige wenige Schäden gegeben, bilanziert er aktuell. Immerhin kostet ein kompletter Dreiecksständer, wie ihn die Sozialdemokraten einsetzen, bis zu 100 Euro, wenn er komplett ersetzt werden muss. „Man muss als Wahlkämpfer leider mit einer bestimmten Form des Vandalismus leben“, weiß Geerd Bollermann. Allerdings: „Wind und Wetter haben bislang einen deutlich größeren Schaden an den Plakaten angerichtet.“ K Oli