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Karl Neuhaus wechselt von VW zu Mercedes

DORTMUND Niemals geht man so ganz: Diese Worte wird Karl Neuhaus in den kommenden Wochen noch häufiger hören. Nach fast 14 Jahren als Geschäftsführer der Hülpert Unternehmensgruppe verlässt der 56-Jährige zum 1. Dezember den größten Autohändler in Dortmund und der Region.

von Von Achim Roggendorf

, 24.08.2007

Neuhaus wechselt zur Konkurrenz. Die Lueg-Gruppe in Bochum hat ihm einen Vorstandsposten (Finanzen/Personal) angeboten. Lueg gehört mit 45 Centern an 31 Standorten in NRW und Sachsen und rund 1900 Beschäftigen zu den großen Automobilhandelsgruppen Deutschlands. Eine wichtige Marke ist Mercedes.

Neuhaus freut sich natürlich auf die neue Aufgabe. Trotzdem geht er mit einem "weinenden Auge". Schließlich habe er sich sehr wohl bei Hülpert gefühlt. "Wir sind gut aufgestellt. Im Service sind wir konkurrenzlos. Da kann uns niemand das Wasser reichen."

 

Gegenüber Firmenchef Wilhelm Hülpert spielte Neuhaus gleich mit offenen Karten, wie er betont. Der war zwar nicht gerade erfreut darüber, dass ihn sein Geschäftsführer nach so langer Zusammenarbeit verlassen wollte. Doch wollte er ihm auch keine Steine in den Weg legen. Schließlich habe man so eine Chance nur einmal im Leben. "Ich bedauere, dass Herr Neuhaus geht - und bin ihm dankbar für die geleistete Arbeit."

Der Nachfolger von Neuhaus steht noch nicht fest. Hülpert will sich damit noch bis Anfang 2008 Zeit lassen. So lange wird die Gruppe von Ralf Ess geleitet. Der 40-Jährige ist seit 2000 bei Hülpert und ebenso wie Neuhaus Geschäftsführer.

 

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