Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kein Sand unterm Huf

Reitwege im Aplerbecker Wald wuchern zu

29.05.2007

Aplerbeck Die Hinweisschilder sind im grünen Dickicht gut zu erkennen. Blauweiß schimmern sie durch die Büsche, die am Wanderweg wuchern. Ein Pferd mit Reiter ist auf den runden Plaketten erkennbar. Ein Zeichen für einen Reitweg, der vom Gasthof Waldesruh bis hinunter zur Schwerter Straße führen soll. Macht er aber nicht, zumindest nicht auf den ersten Blick. Dabei ist der Reitweg sogar in einer Publikation des Dortmunder Umweltamtes eingezeichnet. «Vor gut zwei Jahren haben hier im Wald die Arbeiten begonnen», erklärt Henning Müller- Späth (Bürgerliste), Mitglied der Bezirksvertretung. «Ein Reitweg wurde fertiggestellt, zwei andere eben nicht.» Über drei Kilometer sollten diese parallel zu den Wanderwegen verlaufen. Sichtbar ist zurzeit lediglich noch ein Teil dieses ausgewiesenen Streckennetzes. Mit schwerem Gerät sei die Stadt zu Werke gegangen. «Es ist entlang der Wege plattiert worden», so Müller-Späth. Sand sei herangefahren worden - große Haufen am Waldrand zeugen noch davon - aber eben nicht verarbeitet. Dabei würden die Reitwege im Aplerbecker Wald gebraucht, denn «es ist hier schon ziemlich voll», weiß das BV-Mitglied. Dem Vorwurf, dass Reitwege nicht fertiggestellt seien, widersprach Dr. Robert Marks (Leiter der unteren Landschaftsbehörde) energisch. «Das Reitwegeprojekt ist von Seiten der Stadt abgeschlossen.» Das Problem könne an der Bodenbeschaffenheit liegen. Einige Wege seien naturbelassen und «die werden nicht von allen Reitern angenommen.» So könne ein Weg mit der Zeit zuwuchern. Die Stadt will sich nun vor Ort ein Bild von der Situation machen. jöb

Lesen Sie jetzt