Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kein Sünder ging ins Netz

15.04.2010

Wambel Raserei nervt die Anwohner der kleinen Straße "Auf dem Steine", einer Seitenstraße von "Auf dem Hohwart". Vor allen Dingen wochentags von 7 bis 10 Uhr werde im unteren Teil der Nebenstraße mit 50 bis 60 km/h gebrettert, berichtete Anwohnerin Ursula Netz. "Die Autofahrer drücken extra auf die Tube, um einen zu ärgern", sagt sie kopfschüttelnd. "Wir sind auch schon bedroht worden."

Der Verkehr "Auf dem Steine" hat stark zugenommen, seit im oberen Bereich einige Dutzend neue Häuser gebaut worden sind.

Die SPD Brackel/Wambel bemüht sich um eine Lösung für das Problem. Auf einer Versammlung im Dezember in der Europaschule über das Thema hatten etwa 50 Bürger mögliche Schritte diskutiert.

Die SPD führte mit der Verkehrswacht eine Tempomessung durch. Allerdings fuhr kein Autofahrer schneller als die vorgeschriebenen 30 km/h in der Sackgasse.

Ratsvertreter Roland Spieß räumte ein, dass es keine Ideallösung gebe. Eine Einengung der Straße könnte Parkplätze kosten. Dieter Duwensee, ebenfalls vom SPD-Ortsverein, warnte vor versetztem Parken. Dies sei gefährlich, da man hinter den parkenden Autos auftauchende Kinder erst ganz spät sehe.

Die Genossen könnten sich Baken zur Einengung vorstellen. Schon in der konstituierenden Sitzung der neuen Bezirksvertretung wollen sie einen Antrag stellen. u.b.