Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

"Keine dicken Probleme vor der Haustür"

24.08.2007

Huckarde "Huckarde hat keine dicken Probleme vor der Haustür." Stadtdirektor Ullrich Sierau stellte dem Stadtbezirk am Mittwoch ein gutes Zeugnis aus.

Während der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Huckarde zog er sich mit seiner Einschätzung während der Vorstellung des Fortschreibungsentwurfes des Integrierten Stadtbezirksentwicklungsprojektes (InSEKt) Huckarde zwar die Kritik von Bündnis 90 / Die Grünen zu, rückte aber nicht von seinem Urteil ab: "Es gibt nichts, was nicht lösbar ist."

Ulla Hawighorst, Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, hatte moniert, dass einige der Pläne aus dem ersten InSEKt-Entwurf 2004 nicht mehr oder unter anderen Vorzeichen auftauchen: "Wenn die Perspektive der Planungen nicht klar ist, sind auch keine dicken Brocken da." So sei der angedachte Badesee in Deusen in den Planungen nicht wiederzufinden. Und die avisierten Biotop-Verbünde tauchten in anderem Zusammenhang auf. Weiterer Kritikpunkt: Der Verlauf der geplanten Nordspange zur Verbindung von Gewerbegebieten sei unklar. Ulla Hawighorst: "Tangiert sie Huckarde oder nicht?" Auch wenn einige Fragen auch durch den InSEKt-Fortschreibungsentwurf nicht beantwortet würden, werde sich Bündnis 90 / Die Grünen weiter in den Diskussionsprozess einmischen.

Stadtdirektor Sierau antwortete der Grünen-Bezirksvertreterin: "Der Badesee Deusen ist unter Finanzierungs- und Sicherheitsaspekten geprüft worden." Ergebnis: Es gebe Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, und das Projekt sei nicht zu finanzieren. Aber: Es laufen Gespräche, um eventuell ein solches Angebot an anderer Stelle, nicht weit davon entfernt, zu unterbreiten.

Zum Thema Nordspange: "Wir prüfen, wo sie lang laufen soll", sagte der Stadtdirektor. Ein Aspekt dabei sei auch, dass möglichst Wohnbereiche nicht beeinträchtigt werden sollen.

Den Deusenern signalisierte Stadtdirektor Ullrich Sierau Bereitschaft, das Thema LKW-Verkehr auf der Deusener Straße nochmal anpacken zu wollen. In einer Bürgerversammlung hatte es, wie berichtet, Unmut gegeben: Deusener kritisieren, der LKW-Verkehr habe zugenommen. Die Fachverwaltung hat Verkehrszählungen durchgeführt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der LKW-Verkehr in diesem Bereich nur unwesentlich zugenommen habe. Bre

Lesen Sie jetzt