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Kinderpornographie: Mörder wieder vor Gericht

DORTMUND Sieben Jahre nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis muss sich ein Frauenmörder erneut vor Gericht verantworten. Der Vorwurf diesmal: Besitz und Erwerb von Kinderpornographie.

von Von Jörn Hartwich

, 11.01.2008

Der Mann, um den es geht, ist 41 Jahre alt und wohnt  im Dortmunder Süden. Doch hierhin hat es ihn erst nach seiner Haftentlassung verschlagen. Eigentlich kommt er aus der Nähe von Frankfurt. Er war einmal Bäcker - bis er 1992 zum Mörder wurde. Der heute 41-Jährige hat im Haus seiner Eltern die Untermieterin erdrosselt. Einzelheiten sind nicht bekannt. Das zuständige Schwurgericht hat ihn damals zu zehn Jahren Haft verurteilt. Warum kein Lebenslänglich wurde, hängt damit zusammen, dass der Angeklagte als vermindert schuldfähig eingestuft wurde.

99 Monate hat er abgesessen, zurzeit versucht er beruflich und familiär wieder Fuß zu fassen. Die neue Anklage wird dabei allerdings nicht gerade hilfreich sein. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, kinderpornographische Bilder auf seinen Computer geladen zu haben. Insgesamt wurden 26 Dateien sichergestellt. Was der Angeklagte dazu sagt, ist noch nicht bekannt. Zum Prozess ist er am Freitag nicht erschienen. Zum nächsten Termin wird er von der Polizei gebracht.

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