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"Klare Kante" für Alternative zu Rot-Grün

Noch immer verwundert über das Wahlergebnis vom vergangenen Samstag, müssen sich die Unterlegenen des CDU-Kreisparteitags neu sammeln. Die Sieger schauen bereits nach vorn, peilen für 2009 das Ende der rot-grünen Mehrheit im Rathaus an.

von Von Gaby Kolle

, 27.08.2007

Gestern war die konstituierende Sitzung des Kreisvorstands - mit dem alten und neuen Chef Erich G. Fritz (60). Dahinter seine "Aktivposten" Uwe WaßmannSteffen Kanitz (44, Foto l.o.), Stadtbezirksvorsitzender von Scharnhorst, und JU-Vorsitzender (23, Foto r.o.), die neben Claudia Middendorf das neue Vize-Trio bilden.

Waßmann als Stellvertreter von Fritz sieht sich in der Pflicht, "sich mit dem politischen Gegner klare Kante auseinander zu setzen, damit der Bürger erkennt: Es gibt eine Alternative zu Rot-Grün." Es werde "lebendiger" in der Vertreterriege, verspricht er.

Auch wenn seine Kandidatur eine "gewisse Strahlkraft" haben sollte, eine Vorentscheidung darüber, wer Parteichef Fritz im Jahr 2009 beerben wird, sieht Waßmann nicht in seiner Wahl.

Darin ist er sich mit CDU-Fraktionschef Frank Hengstenberg einig. Will der Vordermann der Rathaus-CDU nach dem gescheiterten Versuch vor zwei Jahren am Ende selbst noch einmal in 2009 um die Parteispitze kämpfen? Kein Ja, kein Nein. Nur: "Sollte Erich Fritz dann nicht mehr antreten, wird die Wahl des Vorsitzenden völlig frei sein von der Frage, wer jetzt Stellvertreter ist."

Eines, so Hengstenberg, habe der Parteitag angesichts der Niederlage von Sascha MaderMatthias Ullrich (42, Foto l.u.) und (45, Foto r.u.) gezeigt: "Es reicht nicht, zwei Jahre Arbeit geleistet zu haben, sondern da spielen andere Gründe eine Rolle."

Mader und Ullrich sind enttäuscht. Sie haben falsch taktiert. Hätten sich die beiden Bewerber aus den südlichen Stadtbezirken bei der Stichwahl auf einen unter ihnen geeinigt, wäre es für Waßmann als Kandidat aus dem Nordosten schwer geworden.

Er akzeptiere das Ergebnis der Delegierten, so Mader. Er sei "gern und mit breiter Brust" weiter Bezirksvorsteher von Aplerbeck. Wenn 2009 die Karten neu gemischt würden, werde er sich 2008 die Frage nach einer erneuten Kandidatur stellen.

"Gewählt ist gewählt", sagt Matthias Ulrich, "jetzt sind Neue dran und müssen beweisen, dass sie es können."

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