Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Klare Rollenverteilung

Europa wächst zusammen, die Welt ist ein Dorf, alle sprechen eine Sprache. Deshalb wurde aus dem "Edeka-Familientag" der "E.Day", ganz modern, international und ohne lästigen Bindestrich.

19.08.2007

55 000 Karten waren im Vorverkauf abgesetzt worden, allerdings hatten Kinder unter 12 Jahren freien Eintritt. Mit der Laufkundschaft, die das gute Wetter in den Westfalenpark trieb, errechnet Organisationsleiter Hans-Joachim Klemke 80 000 Besucher - "von denen einige sogar vor den Toren campiert haben."

Die Rollenverteilung an diesem Tag ist klar: "Unsere Eltern sind einkaufen", erzählen die Geschwister Kevin (11), Steven (12) und Jaqueline (13). "Wir warten so lange, bis das Konzert anfängt." Zwar tummeln sich schon mehrere tausend Menschen auf der Festwiese, aber die Hauptattraktion - der "Top Act" - kommt erst später: "US5!", jubelt Daniela (8). "Die hab ich schon mal gesehen, die sind super."

Rund 20 000 mehrheitlich jugendliche Besucher drängeln schließlich vor der Bühne, während es sich die Eltern im Hintergrund auf Decken gemütlich machen. "Ich finde das ideal hier", sagt die dreifache Mutter Manuela Schlement. "Noch dazu bei so einem Wetter." Eine Sache stößt der Dortmunderin allerdings sauer auf: "Wir hatten uns Karten im Vorverkauf besorgt und mussten trotzdem eine halbe Stunde am Eingang warten."

Hans-Joachim Klemke bittet um Verständnis: "Auf so einen Ansturm kann man nicht vorbereitet sein." Wenn um halb elf bereits kilometerlange Schlangen vor den Toren warteten, "braucht es eben seine Zeit, bis alle drin sind." Immerhin hat es sich gelohnt: Während die Kinder auf Hüpfburgen toben, an jedem zweiten Stand beim Glücksrad mitspielen oder an Kletterwänden nach Höherem streben, beladen Eltern ihre Bollerwagen und Einkaufstaschen mit Sonderangeboten - "Produkt-Specials" - aus der Welt der Lebensmittel. Die ein oder andere Nicht-Familie mogelt sich dazwischen und nutzt den Sonntagsspaziergang ebenfalls zur Einkaufs-Tour.

Und auch der Organisationschef ist zufrieden: "Wir haben ein außergewöhnliches Programm, das vom Teenager bis zum Schlager-Fan alle anspricht. Das spiegelt sich auch in den Besucherzahlen wider." Tatsächlich kamen zum neuen "E.Day" mehr Besucher als zu den alten Familientagen - alles richtig gemacht. dac

Weitere Eindrücke vom "E.Day" finden Sie im Internet: www.RuhrNachrichten.de/dortmund

Lesen Sie jetzt