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Klimaprofis aus Dortmund

DORTMUND Sie gehört zu den Top-Unis im Excellenz-Wettbewerb, die RWTH Aachen, bei einem neuen so genannten Ranking landeten die Aachener allerdings ganz hinten - excellent hier ist nur die Technische Universität Dortmund.

von Von Britta Linnhoff

, 12.12.2007

Sagen Dr. Ruth Seidl und Reiner Priggen, die eine hochschulpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, der andere energiepolitischer Sprecher. Sie haben sich angeguckt, wie die Hochschulen und Fachhochschulen den Architektennachwuchs in Zeiten von Klimawandel, CO 2-Emissionen und Energiespardiskussionen ausbilden. Priggen: „Es kann nicht sein, dass der Architektennachwuchs lediglich lernt, wie man ein tolles Haus baut, energieeffizientes Bauen ist heute existentiell. Und da sind die Dortmunder nach Ansicht der beiden Grünen-Politiker „ganz klar“ vorn. Nicht ganz unschuldig daran ist der eigene Dortmunder Weg, den die beiden Fakultäten Architektur und Bauingenieurwesen von Anfang an beschritten: Sie arbeiten grundsätzlich interdisziplinär. „Der Klimaschutz liegt da genau an der Schnittstelle der Fachbereiche“, sagt Prof. Dr. Dieter Ungermann, Dekan der Fakultät Bauwesen.

Durch die Zusammenarbeit ist auch diese Schnittstelle offenbar keine Randerscheinung im Studium, sondern wird gepflegt, ganz praktisch durch konkrete Projekte vor Ort, durch ausreichende Grundkurse und durch zahlreiche Möglichkeiten, das Gelernte zu vertiefen. Diese Kategorien bewerteten die Politiker an insgesamt vier Unis und acht Fachhochschulen, und waren an der TU Dortmund in allen Bereichen überzeugt. Die Dortmunder Fachhochschule landete im Mittelfeld. Für rund 30 Prozent der CO 2-Emissionen in Deutschland sind Wohn- und Verwaltungsgebäude verantwortlich. „Architekten bauen Häuser, deren Energieverbrauch für die nächsten Jahrzehnte vorgeschrieben ist“, skizzieren die beiden Grünen den dringenden Handlungsbedarf aus ihrer Sicht. Ihre Recherchen wollen die beiden nun im Landtag durch konkrete Anträge auch in Taten umsetzen.

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