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Kommentar: Bilanzkosmetik

von Von Gaby Kolle

, 04.03.2008

Die EDG ist eine Stadttochter mit hoher Dividende. 18 Prozent Gewinnausschüttung bescherte sie der Stadt zuletzt. Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke mag sich die Hände reiben über „die schöne Beteiligung“, die sich locker Kredit finanzieren lässt und nun zehnprozentweise zur DSW21 hinüber geschoben wird. Denn so wird es kommen. Und die Frage bleibt: Ob das reicht? Selbst wenn – dieser Schachzug von OB und Kämmerin, um die Kommunalaufsicht außen vor zu halten, ist nicht mehr als eine optische Auffrischung des Haushalts. Die Stadt muss sich Geld bei ihrer Tochter besorgen. Risiken werden lediglich verlagert. Bilanzkosmetik. Ein strukturelles Defizit lässt sich so vielleicht bis zur Kommunalwahl 2009 bekämpfen, aber nicht auf Dauer, zumal mit den EDG-Anteilen eine der lukrativsten Einnahmequellen geopfert wird.

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