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Krebszentrum für Kinder

Wenn Kinder an Krebs erkranken, ist das schlimm. Wenn sie für die viele Monate dauernde Therapie auch noch insgesamt bis zu 20 000 Kilometer fahren müssen, wie es mancherorts der Fall ist, wird die Situation noch unerträglicher.

31.10.2007

Dortmunder Kindern und Jugendlichen bleibt zumindest das erspart. Denn die jungen Krebspatienten finden in der Kinderklinik jede Hilfe, die sie brauchen, mit Ausnahme der Knochenmark-Transplantation. Jetzt darf sich die Klinik auch "Kinderonkologisches Zentrum" nennen.

Mit der Anstellung von Dr. Benedikt Bernbeck als zweitem zertifizierten Kinderonkologen neben Klinikdirektor Dr. Dominik Schneider, erfüllt die Klinik die formalen Kriterien für den neuen Status. Im nächsten Jahr will sie mit der Einstellung eines dritten Kinderonkologen noch über die Vorgaben hinausgehen. Gleichzeitig soll die kinderonkologische Station großzügig umgebaut werden: mit mehr Spiel- und einer Computerecke, "Snoozelraum" und Elternküche.

Denn es gehe nicht nur ums Gesundwerden, sondern auch um Lebensqualität. Ein Grund, der für Benedikt Bernbeck spricht, der sich auch wissenschaftlich mit dem Thema auseinander setzte. Nicht das rein Medizinische, sondern der "best mögliche Zustand" stehe für ihn im Mittelpunkt.

Ein weiteres Spezialangebot mit großer medizinischer Bedeutung macht der neue Schwerpunkt Gastroenterologie aus, den seit kurzem Oberarzt Dr. Jens Berrang bekleidet. Er schätzt an Dortmund vor allem die Einbettung in den Klinikverband mit Chirurgie und Psychiatrie. Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Kindesalter. Rund 300 Fälle jährlich werden allein in der Ambulanz behandelt. rie

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