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Kultur im Kleinen

Wer ein kulturelles Ereignis in diesem Jahr plant, am besten noch mit interkulturellem Hintergrund, hat beste Aussichten auf eine finanzielle Unterstützung. Die Sparkasse zahlt.

03.03.2008

Kultur im Kleinen

<p>Gute Miene zur guten Sache: (v. l.) Sparkassenchef Uwe Samulewicz, Michael Hoppe und Kurt Eichler (Kulturbüro) stellten gestern gut gelaunt die Förderung 2008 vor. Heckenkamp</p>

Ok, ganz so einfach ist es nicht, an Fördermittel aus der "Stadtteilbezogenen Kulturarbeit" zu gelangen. Aber zumindest realistisch. Denn im vergangenen Jahr blieb im Topf für "Interkulturelle Projekte" einiges ungenutzt. Wer also eine gute Idee hat, kann sich ab sofort beim Kulturbüro oder in den jeweiligen Bezirksverwaltungsstellen bewerben.

Kultur in die Bezirke, in die Stadtteile tragen - das war vor 15 Jahren der Grundgedanke des Sponsorings der Sparkasse gemeinsam mit dem Kulturbüro. Aus kleinen Anfängen sind mittlerweile drei Säulen erwachsen, die die Bank mit insgesamt 68 000 Euro unterstützt:

die allgemeine stadtteilbezogene Kulturarbeit (je 3000 für einen der zwölf Stadtbezirke = 36 000 );

Kulturarbeit in den Schulen (insgesamt 20 000 );

interkulturelle Projekte (1000 /je Bezirk = 12 000 ).

Letztere Säule kam erst in 2007 hinzu. "Einige waren wohl noch nicht soweit", sagt Kulturbüro-Chef Kurt Eichler. Nur fünf der zwölf Bezirke bewarben sich daher im vergangenen Jahr um den jeweils 1000 -Zuschuss.

Insgesamt förderte die Sparkasse im vergangenen Jahr 36 verschiedene Projekte mit insgesamt 51 Einzelveranstaltungen, die 20 700 Besucher zählten. Sparkassen-Chef Uwe Samulewicz: "Damit fördern wir Initiativen vor Ort und geben Ideen eine Chance. Es ist sehr, sehr gut investiertes Geld."

Und wie, um noch einmal klar zu stellen, dass trotz Verlust-Ausgleiche Richtung WestLB die Sparkasse derartige Sponsoring-Projekte nicht kürzen muss, meinte Samulewicz gleich zu Beginn des Gespräches: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir es 2009 nicht mehr machen." jöh

Näheres beim Kulturbüro, Michael Hoppe, Tel: 50-2 51 77 oder den Bezirksverwaltungsstellen.

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