Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kundengelder gestohlen: LKW-Fahrer doch nicht verurteilt

DORTMUND Glück für einen LKW-Fahrer aus Dortmund: Trotz erheblicher Verdachtsmomente durfte ein 42-jähriger Gemüselieferant das Landgericht am Dienstag ohne Verurteilung verlassen.

04.03.2008

Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, Kundengelder gestohlen zu habe. Konkret ging es um eine Summe von 6700 Euro. Das Geld lag im LKW  eines Kollegen, der am 11. Januar 2007  ein Kaufhaus in Werne belieferte. Der Angeklagte war an diesem Tag zwar krank geschrieben, soll sich aber trotzdem auf dem Parkplatz  des Kaufhauses herumgetrieben haben.

Die Ermittler waren davon ausgegangen, dass er sich heimlich an den Laster seines Arbeitskollegen herangeschlichen hat, die Beifahrertür geöffnet und das Bargeld eingesteckt hat.

Der Dortmunder selbst hatte den Diebstahl allerdings immer bestritten. Gesehen wurde er auch nicht. Die zuständige Amtsrichterin hatte ihn in einem ersten Verfahren zwar noch zu 1000 Euro Geldstrafe (100 Tagessätze) verurteilt. Das Landgericht Dortmund sah die Beweislage aber etwas kritischer und stellte das Verfahren gegen Zahlung von 750 Euro ein. Damit gilt der Fahrer weiter als nicht vorbestraft.

Lesen Sie jetzt