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Lange Gesichter nach Debakel

DORTMUND 1:4 auf Schalke. Ein Debakel für den BVB, das auch prominente "Daumendrücker" der Borussia nicht kalt lässt. Viele waren am Sonntag erst gar nicht ans Telefon zu kriegen. Wer erreichbar war, leckte seine Wunden.

von Von Bettina Kiwitt und Oliver Volmerich

, 19.08.2007
Lange Gesichter nach Debakel

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, Mitglied im BVB-Wirtschaftsrat, hat die Schmach zum Glück selbst nicht mit ansehen müssen. "Ich habe per Telefon die schrecklichen Nachrichten bekommen und am Abend die Zusammenfassung im Fernsehen gesehen", berichtet er. Dass die Niederlage so deutlich ausfiel, "das hat man sich so nicht vorstellen können", bekennt Langemeyer.

Doch er blickte schon wieder nach vorn: "Jetzt muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen." Einen kleinen Trost gibt es aus Sicht des OB immerhin: Zumindest auf Schalker Seite dürfte aus den hochgekochten Emotionen nah der in Dortmund verspielten Meisterschaft jetzt "etwas die Luft raus sein", hofft Langemeyer.

"Mist, Mist, Mist". Monika Block , Chefin der Galeria Kaufhof und des City-Rings, liebt deutliche Worte und brauchte für den Spott nicht selbst zu sorgen. "Ich war bei Freunden in Köln. Die haben gefrotzelt, dass wir bald in einer Liga spielen." Aber die Vergangenheit habe ja gezeigt, dass der BVB immer dann gut wird, "wenn er unter Druck steht".

Propst Andreas Coersmeier  erlebte das Debakel sogar hautnah mit: in der Arena auf Schalke höchstselbst. "Da habe ich viele lange Gesichter gesehen. Aber die Schalker waren wirklich besser, egal ob im Angriff oder im Mittelfeld", bilanziert er. Auch für den Stadtdechanten ist klar: "Gegen Cottbus muss der Knoten platzen."

 

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