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Langemeyer: Neue Gesamtschulen keine Lösung

DORTMUND In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Schüler in Dortmund um 3000 gesunken. Das schlage sich auf die verschiedenen Schulformen nieder, so Schuldezernentin Waltraud Bonekamp.

von Von Gaby Kolle

, 29.01.2008

Noch betrage die Auslastung an den Grundschulen 98 Prozent, doch bis zum Jahr 2016 werde ihre Zahl um acht Prozent zurückgehen. Das sind noch einmal 1600 Schüler weniger. Verrechnet auf die knapp 100 Grundschulen der Stadt macht das 17 Schüler pro Schule. Kein Grund also, Schulraum abzubauen.

"Platz müsste reichen"

Anders könnte das bei den weiterführenden Schulen aussehen, wo die Auslastung durch das Wahlverhalten sehr unterschiedlich ist. „Wir werden uns auf Stadtbezirksebene die Verteilung des Schulraums ansehen“, kündigte OB Dr. Gerhard Langemeyer an. Die weiterführenden Schulen seien im Schnitt zu 95 Prozent ausgelastet. Deshalb müsse man untersuchen, warum immer wieder der Wunsch nach zusätzlichem Schulraum laut werde, obwohl er reichen müsste. Die Stadt baue nicht für das Heute, sondern für mittel- und langfristige Notwendigkeiten, so der OB. Allein Gesamtschulen auszubauen, weil es dort mehr Nachfrage als Plätze gibt, ist für Langemeyer keine Lösung: „Die Fakten zeigen, dass die Ergebnisse nicht so sind, wie wir sie erwartet haben.“

Lebendige Debatte

Er stelle sich auf eine breite und lebendige Debatte ein, erklärte Langemeyer – Futter für den nächsten Aktionsplan: Bildung und Erziehung. „Im Interesse unserer Kinder werden wird uns einmischen“, auch in Dinge, für die das Land und nicht die Stadt originär zuständig sei, sagte der OB in Richtung Land.

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