Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Lernen am gelben Brummi

BRACKEL Ein großer, gelb-weißer Brummi, rundherum strahlende Kinder, einige Verkehrshütchen und eine dreieckige, orangene Plane mit der Aufschrift "Toter Winkel": So sah gestern Vormittag das Verkehrssicherheitsprojekt der Spedition Bloedorn für die Viertklässler der ReichshofGrundschule aus.

30.08.2007

Für die vierten Klassen begann dieser Tag besonders spannend. In Anlehnung an die Vorbereitungen für den Fahrradführerschein, den die Kinder in diesem Schuljahr machen, nahmen sie an einem Verkehrssicherheitsprojekt der Dortmunder Spedition teil. Mit Unterstützung der Dekra und der Verkehrswacht stellte die LKW-Spedition ein interessantes, lehrreiches und anschauliches Programm für die Schüler zusammen. Unter dem Motto "Toter Winkel - Todeswinkel" durften die Viertklässler einmal selber hinter dem Steuer eines riesigen Brummis Platz nehmen.

Während sich der Rest der Klasse auf dem Schulhof rund um die Zugmaschine verteilte und Fußgänger oder Fahrradfahrer spielte, konnten die einzelnen Schüler mit Hilfe des Speditionsmitarbeiters Daniel Dukin und Martin Tillmann von der Dekra einmal schauen, wie viele der Klassenkameraden sie mit einem Blick über die Außenspiegel und durch die Frontscheibe des unübersichtlichen Brummis noch sehen konnten. Beim anschließenden Rundgang um den LKW stellten die kleinen Fahrer mit Erstaunen fest, dass sie nicht einmal die Hälfte der Mitschüler gesehen hatten.

Sicherheitsabstand

Auch Philipp, Bengin, Marcel und Daniel, die vom Brummi auf dem Schulhof begeistert waren, machten diese Erfahrung. Sie erklärten im Nachhinein, dass sie sich in Zukunft mit mehr Vorsicht in der Nähe eines großen Transporters bewegen und am besten direkt einen ausreichenden Sicherheitsabstand halten wollen.

Nach der aufregenden Praxis folgte ein wenig Theorie, in der Martin Tillmann den Jungen und Mädchen das Erlebte und Gelernte mit einer Zeichnung an der Tafel erklärte.

Zum Abschluss erhielten die Kinder als Erinnerung an den Tag eine Kappe, ein Armband mit Reflektoren und eine Urkunde. Maria Lorf

Lesen Sie jetzt