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Löcher stopfen in Roter Erde

18.10.2007

Das war höchste Zeit, wür den die Bauexperten sagen. Im freigelegten Untergrund der Tribüne klaffen zum Teil handtellergroße Löcher. "Der Stahlbeton war hier nur noch wenige Zentimeter dick", berichtet Thomas Klünder den staunenden Zuhörern aus der Politik. Die SPD-Vertreter aus Immobilien- und Sportausschuss erfahren auf diese Weise, dass die 1,65 Mio. Euro zur Sanierung des Stadions Rote Erde gut angelegtes Geld sind.

Ursprünglich waren es Brandschutzmängel, die die Sanierungsarbeiten ausgelöst haben. Doch am Ende kam ein ganzes Sanierungspaket dabei heraus. Denn nachdem Ausbaupläne für die altehrwürdige Kampfbahn an der Finanzierung gescheitert waren, sollte zumindest die Bausubstanz wieder fit gemacht werden. Erste Maßnahmen wurden schon vor der Fußball-WM in Angriff genommen. Umkleideräume und Toiletten sind schon erneuert.

Besonders nötig hat es aber die Tribüne, die nun in drei Bauabschnitten grundsaniert wird. "Jeweils ein Drittel des Tribünenbereichs wird dazu gesperrt", erklärt der beauftragte Architekt Thomas Klünder. Denn der laufende Sportbetrieb im Stadion mit Leichtathletik und Spielen der BVB-Amateure geht weiter.

Alle Arbeiten sind eng mit den Denkmalschützern abgestimmt. Deshalb werden die Sitzbänke auch eingelagert und nach Überarbeitung wieder installiert, erklärt Klünder. Rundum erneuert wird aber auch das Marathontor an der Südseite des Stadions.

Im Juni nächsten Jahres sollen, falls das Wetter mitspielt, die Arbeiten abgeschlossen sein. Oli

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