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Löschzug muss tief Luft holen

27.08.2007

Berghofen Tief Luft holen können müssen die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr (FF) in Berghofen nicht nur während der Einsätze unter Atemschutz: Bereits beim Einstieg in die Spezialfahrzeuge müssen sie den Bauch einziehen - um in den LKW zu klettern zu können. Denn das vor 90 Jahren errichtete Gerätehaus an der Berghofer Schulstraße ist zu eng, um den gestiegenen Anforderungen an die FF gerecht zu werden.

"Wir sollen zwar ein neues Gerätehaus bekommen, aber konkret ist das noch nicht", sagte Löschzugführer Joachim Gundlach beim Tag der offenen Tür am Samstag, als sein Löschzug den vielen Besuchern einen gut ausgebildeten Trupp vorstellten, dem selbst die Luft zum Atmen fehlt.

Nicht nur, weil die Garage zu klein, sondern der Standort an der Schulstraße inzwischen strategisch schlecht ist. Wenn die alarmierten Einsatzkräfte mit dem PKW zum Gerätehaus eilen, fehlen in der Berghofer Schulstraße nicht nur die Parkplätze - die Straße ist auch zu eng, um mit den breiten Einsatzfahrzeugen zügig auszurücken. "Wir behindern uns dann mit den eigenen Fahrzeugen", sagt Gundlach.

Lange kann das zu einem Provisorium abgerutschte Gerätehaus die Feuerwehr nicht mehr beherbergen, weil die Retter beim Ausrücken wertvolle Sekunden verlieren: Für das "Aufsitzen" muss der Fahrer den LKW starten und auf den Hof fahren - üblicherweise steigen die Einsatzkräfte bereits in der Garage ein.

Dringend ist der Neubau einer Wache nicht nur, um den modernen Fuhrpark unterzubringen - mit der Inbetriebnahme des B 236-Tunnels muss die Feuerwehr für einen weiteren potenziellen Brennpunkt gerüstet sein.

Dass die Berghofer für Ernstfälle gut ausgebildet sind, demonstrierten sie am Samstag mit zahlreichen Schauübungen. Als "Löschzug zum Anfassen" öffneten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Fahrzeugtüren und steuerten große und kleine Besucher mit dem Leiterwagen in die Höhe. ban www.ruhrnachrichten.de

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