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Loveparade 2008: Dortmund rüstet sich

DORTMUND Nach der Essener Techno-Party zeigen sich die Besucher aus der Dortmunder Verwaltung begeistert über die Aussicht, im nächsten Jahr eine Mega-Party auszurichten. Tenor: Die Parade 2008 ist eine einmalige Chance für Dortmund!

von Von Kai Uwe Brinkmann

, 27.08.2007
Loveparade 2008: Dortmund rüstet sich

<p>Ante Perry war einer der DJs auf dem Dortmund-Float.</p> <p>Brinkmann</p>

"Den Marketingaspekt so einer Mega-Party wollen wir auch für den Wirtschaftsstandort nutzen", gibt Dortmunds oberster Wirtschaftsförderer Udo Mager die Linie vor.

Er hat in Essen beobachtet, dass die Raver nicht auf den Cent gucken und enorme Kaufkraft in die Stadt bringen. "Ich rechne mit deutlich mehr als 20 Mio. Euro", so Mager. Und: "Wir wollen, dass möglichst viele Besucher mehrere Tage in Dortmund bleiben." Das Stichwort für Matthias Rothermund und Sigrun Späte von Do-Touristik, die wie Udo Mager den bunten Umzug aus einem Hotelzimmer direkt an der Strecke beobachtet haben. Sigrun Späte ist aufgefallen, dass viele Techno-Fans aus dem Osten angereist sind. Aus Polen, Litauen, der Ukraine, aber auch aus Italien und der Schweiz. "Genau dort werden wir Schwerpunkte setzen, wenn wir unsere Werbeoffensive fahren", sagt Rothermund.

Gleichzeitig wollen die Touristik-Experten mit Dortmunds Clubbetreibern kooperieren, um deren Know How für die gezielte Ansprache der Techno-Szene zu nutzen. Knappe 20 000 Euro hat man investiert, um in Essen mit eigenem Paradewagen vertreten zu sein. Eine überschaubare Summe, meint Matthias Rothermund: "Dafür machen wir die knackige Aussage, dass Dortmund jetzt schon dabei ist. Und wir empfehlen uns für 2008!"

Zum anderen hat der Essener Probelauf wichtige Erkenntnisse gebracht: Präsentation und Dekoration des Techno-Mobils sind verbesserungsfähig. Eine Lightshow könnte her, angedacht ist auch die Publikums-Animation. "Wir haben ja Cheerleader in der Stadt", wagt Rothermund ein Gedankenspiel.

Auch Stadtdirektor Ullrich Sierau hat die Loveparade 2007 beobachtet und seine Schlüsse gezogen. "Eine Botschaft ist, dass wir uns mit Bahn und VRR zusammensetzen, um deren Kapazitäten noch besser zu nutzen." Auch ihn habe überrascht, dass weit weniger Besucher als erwartet über die Straße angereist seien.

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