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Magic of the Dance für Finger und Füße

11.12.2007

Weihnachtszeit ist Partyzeit in Irland. Und da geht es fröhlich zu. Dann tanzen Stepptänzer um den Baum und Whistle-, Dudelsack- und Harfenspieler musizieren rasante Partylieder, sogar Märsche. Magic of the Dance für Finger und Füße bot das Irish Harp Orchestra aus Irland mit acht Tänzern am Dienstag unter Leitung von Janet Harbison im Konzerthaus und machte das begeisterte Publikum zu Fans der Musik von der Grünen Insel.

Janet Harbison, die eine bessere Harfinistin und Komponistin als Solosängerin ist, hat die traditionellen Songs aus Irland neu arrangiert oder komponiert - für ein kleines Orchester mit Whistle, irischen und schottischen Dudelsack, Trommel, Akkordeon und acht keltischen Harfen, die kleiner sind als unsere Konzertharfen. Den irischen Dudelsack spielte Ryan Murphy, ein irischer Champion auf dem Instrument, hochvirtuos und mitreißend. Den schottischen Dudelsackspieler David Stone ließ die Gruppe auch fröhlich durchs Parkett wandern.

Traditionelle irische Weihnachtslieder hat das Ensemble, das ein Publikumsliebling im Konzerthaus ist, mit Bearbeitungen von Kriegsmärschen verbunden, die eine Vision davon sein sollten, dass es besser ist, in den Krieg zu tanzen als zu marschieren. Ungeheuer leichtfüßig und elegant steppten vor allem die fünf Tänzerinnen die Hornpipes, zum Teil so rasant und mit so verdrehten Füßen, dass man um alle Sehnen bangen musste.

Und am Schluss machten gaben die Stepper noch ein kleines Tanz-Theaterstück zu einem Stepp-Ballett - ein Fußtheater wurde da zur Stepp-Pantomime, die so fröhlich war wie der Rest dieser "Irish Christmas". JG

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