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Mehr Beschäftigte trotz Krise

Wirtschaftsbilanz

DORTMUND Dortmund schwimmt wirtschaftlich betrachtet gegen den Strom. Trotz weltweiter Wirtschaftskrise ist die Zahl der Beschäftigten in Dortmund im vergangenen Jahr gestiegen und die Arbeitslosigkeit gesunken.

von Von Oliver Volmerich

, 20.04.2010
Mehr Beschäftigte trotz Krise

Die Dortmunder Wirtschaft hat das Krisenjahr gut überstanden.

Entsprechend positiv fällt der Jahresbericht der städtischen Wirtschaftsförderung aus. "Eine ungewöhnliche und erfreuliche Entwicklung", bescheinigte Wirtschaftsförderungschef Udo Mager der Wirtschaft in der Stadt. Die Zahlen sprechen für sich: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigtenverhältnisse stieg im vergangenen Jahr gegenüber 2008 von 194.965 auf 198.500. Insgesamt zählten die Statistiker Ende 2009 in Dortmund 293.100 Beschäftigte - 3000 mehr als im Vorjahr. "Beide Zahlen sind im Zehn-Jahres-Vergleich Spitzenwerte", freut sich Mager. Auch die Arbeitslosigkeit lag mit einer Quote von 13,2 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit Jahren.

Für Mager sind die Zahlen ein Beleg für die mittlerweile vielfältige und robuste Wirtschaftsstruktur der Stadt, die die Monostruktur vergangener Jahrzehnte abgelöst habe. Mehr als 40.000 Menschen seien mittlerweile in Zukunftsbranchen wie IT, Logistik oder Nanotechnologie beschäftigt. Die wachsende Zahl der Beschäftigungsverhältnisse sei aber auch ein Zeichen dafür, dass die Unternehmen Wert auf einen stabilen Personalstamm legten. "Die Unternehmen in Dortmund haben das Instrument Kurzarbeit im vergangenen Jahr sehr verantwortungsbewusst genutzt", lobt Mager die heimischen Firmen.