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Mehr als jeder 4. ist Migrant

Bevölkerungsstatistik

DORTMUND In Dortmund leben rund 165.000 Dortmunder mit ausländischen Wurzeln. Davon haben 72.000 einen ausländischen Pass und rund 93.000 sind Deutsche mit einer Migrationsgeschichte.

von Von Gaby Kolle

, 10.04.2010
Mehr als jeder 4. ist Migrant

Mehr als jeder 4. ist Migrant

Zum Jahresende 2009 betrug ihr Anteil 28,5 Prozent an der Dortmunder Bevölkerung. Wie aus dem Jahresbericht Dortmunder Statistik 2010 hervorgeht, ist die Verteilung der Migranten im Stadtgebiet sehr unterschiedlich. Den höchsten Einwohner-Anteil haben die Migranten mit 62,5 Prozent in der Nordstadt, den geringsten mit 17,3 Prozent in Aplerbeck.

Mehr als 30 Prozent Migrantenanteil zählen die Stadtbezirke Scharnhorst, Eving und Innenstadt-West. Mit 29,9 und 29,2 Prozent liegen Mengede bzw, Huckarde fast ebenso hoch. Nur die Stadtbezirke Aplerbeck und Hombruch bleiben mit 17,3 bzw. 18,2 Prozent unter der 20 Prozent-Marke. Unter den Migranten gibt es mit jeweils rund 50 Prozent nahezu gleich viele Männer und Frauen. Diese Verteilung spiegelt sich weitgehend auch in den Stadtbezirken wider. Nur in den Stadtbezirken Aplerbeck und Scharnhorst liegt der Anteil der Migrantinnen bei 52 Prozent. Eine Sonderrolle nimmt die Innenstadt-Nord ein: Hier lebten in 2009 deutlich mehr Männer mit Migrationshintergrund (53 Prozent) als Frauen (47 Prozent). Von den Migranten insgesamt sind rund 40.000 türkischer Herkunft. Das sind rund 24 Prozent aller Migranten, dicht gefolgt von den Polen mit 22,5 Prozent. Damit sind fast die Hälfte der Migranten in Dortmund türkischer bzw. polnischer Herkunft. Bei den Migranten mit deutschem Pass sind die Einwohner polnischer Herkunft mit einem Anteil von 35 Prozent die stärkste Gruppe.

Deutsche mit türkischen Wurzeln kommen auf einen Anteil von rund 16 Prozent. Große türkische Gruppierungen leben in der Nordstadt sowie in den Stadtbezirken Eving, Huckarde, Mengede und Innenstadt-West. In der Nordstadt sind auch viele Griechen, Polen und Marokkaner vertreten.