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"Meistertrainer" starb mit 101 Jahren

28.12.2007

"Meistertrainer" starb mit 101 Jahren

<p>Ferdinand Fabra als junger Meistertrainer. Archiv Kolbe</p>

Trauer um Ferdinand Fabra: Unmittelbar vor Weihnachten ist Borussia Dortmunds erster Meistertrainer im Alter von 101 Jahren im Hause seines Sohnes in Hamburg gestorben.

Der diplomierte Sportlehrer Fabra war ab 1935 gemeinsam mit Sepp Herberger Trainerassistent des damaligen Reichstrainers Prof. Dr. Otto Nerz. 1936 betreute er als "Entwicklungshelfer" die finnische Olympiamannschaft bei den Olympischen Spielen in Berlin. Nach dem 2. Weltkrieg übernahm Fabra Anfang 1947 nach Fürsprache seines Trainerkollegen Georg Knöpfle und BVB-Legende August Lenz den BVB. Taktisch meisterhaft eingestellt gewannen die Borussen am 19. Mai 1947 in Herne gegen den übermächtigen FC Schalke die Westfalenmeisterschaft und damit den ersten Titel in der Geschichte der Schwarz-Gelben.

Ein Jahr später errangen die Schwarz-Gelben unter Fabra den ersten Titel eines Westdeutschen Fußballmeisters in der neu gegründeten Oberliga West. Kurze Zeit später verließ er Dortmund, weil der BVB-Vorstand nicht in der Lage war, der Familie Fabra eine Wohnung zu besorgen. Fabra trainierte anschließend Borussia Neunkirchen, die SpVg Fürth und Preußen Münster. Mitte der 50er Jahre beendete Fabra seine Trainerlaufbahn und wurde Gymnasiallehrer in Lippstadt. Nach dem Tod seiner Ehefrau lebte Ferdinand Fabra bei seinem Sohn in Hamburg. Gerd Kolbe

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