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"Mini-Pandas" haben Zeug zum Publikumsmagneten

26.10.2007

Tiang-Ming und Schaiming klettern munter in der Baumkrone herum. Ihr noch namenloser Doppel-Nachwuchs wirkt deutlich zurückhaltender, etwas tapsig, noch nicht ganz so gewandt wie die tierischen Eltern.

Kein Wunder. Denn die beiden Kleinen Pandabären wurden erst am 4. Juli blind und hilflos geboren, verbrachten den Großteil der folgenden knapp vier Monate in einer von insgesamt vier gut ausgepolsterten Nisthöhlen. Gut geschützt von der Außenwelt. Nur das Muttertier schaute immer wieder zum Säugen vorbei. Doch das ist jetzt vorbei. Gesäugt werden die beiden "Mini-Pandas" zwar nach wie vor. Ihre Augen haben sie jedoch mittlerweile geöffnet und erkunden ihr Gehege.

"Das ist schon eine kleine Sensation und bei weitem nicht alltäglich", sagt Frank Grapatin (33). Der Tierpfleger ist stolz auf "seine" Pandas. Auch weil Tiang-Ming und Schaiming bereits zum dritten Mal erfolgreich für Nachwuchs gesorgt haben. Der wiederum nicht mehr in Dortmund sein Zuhause hat, sondern zuchtbedingt in Berlin, Leipzig und im finnischen Helsinki. Auch das dritte Geschwisterpaar - Kleine Pandabären werden üblicherweise im Doppelpack geboren - wird der weite Ruf der Welt ereilen. Allerdings frühestens im nächsten Frühjahr.

Bis dahin soll der Nachwuchs die Besucher im Dortmunder Zoo erfreuen. Das Zeug zum Publikumsmagneten haben sie schon jetzt. Ihr rundlicher Kopf, die kleinen Ohren, die auffällig hübsche Gesichtszeichnung und das flauschige Fell lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen.

Der Dortmunder Zoo hält seit 1992 Kleine Pandabären. Die erste erfolgreiche Nachzucht gelang 2005, seitdem sind sechs Jungtiere aufgezogen worden. cb

Mehr Bilder und ein Video vom Pandabär-Nachwuchs unter: www.RuhrNachrichten.de/dortmund

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