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Mit Grips und Spürsinn Kindern helfen

hombruch Mit 19 kleinen Rettungsringen für die Bezirksvertreter in Hombruch hat sich der "contact"-Förderverein für die Beratungsstelle bedankt, weil die Kommunalpolitiker die Arbeit an der Harkortstraße mit 10 000 unterstützen.

19.12.2007

Mit Grips und Spürsinn Kindern helfen

Wie berichtet, hatte der Förderverein im Oktober den Rettungsanker geworfen, weil ihm das Geld vor allem für die Arbeit mit Kindern ausländischer Familien ausgegangen war. Zeitungsberichte lösten verwaltungsintern einen Streit aus, dessen Ausläufer auch die Novembersitzung der Bezirksvertretung erreicht hatten. Das Ergebnis: die 10 000 Euro.

Der "contact"-Vorsitzende Klaus Holger Metge dankte gestern Bezirksvorsteher Ulrich Steinmann und überreichte dem SPD-Politiker die kleinen Rettungsringe. "Wir haben damit Spürsinn bewiesen", spielte Steinmann auf einen Projekttitel an, unter dem die Beratungsstelle die Kinder von ausländischen Familien besonders fördert, um deren Integration abzusichern.

Mit dem Geld kann die Beratungsstelle auch das "Grips"-Modell finanzieren. Damit möchten die Pädagogen u. a. Kinder mit Lernschwierigkeiten und Motivationsproblemen erreichen. "Das ist keine schulische Nachhilfe, sondern Grundlagenarbeit", beschreibt die "contact"-Kassiererin Ines Stölting (Foto) die in kleinen Gruppen und Einzelgesprächen umgesetzte Idee, über die die Fraktionen der Bezirksvertretung Hombruch bereits informiert worden sind.

Ines Stölting betonte, dass die Beratungsstelle immer öfter auf von vielen Problemen umzingelte Kinder eingehen müsse. Die "Multiproblemfamilien" würden unter inneren Konflikten, Schwierigkeiten in der Schule und finanziellen Belastungen leiden. "Dieser Komplexität müssen wir gerecht werden".

Ulrich Steinmann: "Wir haben hier in Hombruch sicher nicht die Probleme anderer Stadtteile, aber wir leben sicher auch nicht auf der Insel der Glückseligen." ban

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