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Mit Kooperationen dem Wettbewerb die Stirn bieten

22.10.2007

Der Wettbewerbsdruck im Bereich Energie und Wasser wird immer größer. Als Reaktion darauf wollen die Dortmunder Energie- und Wasserwerke (DEW21), die Stadtwerke Bochum und Gelsenwasser ihre Zusammenarbeit in Zukunft verstärken.

Mit der Mehrheitsübernahme der Gelsenwasser AG durch DSW21 (Dortmunder Stadtwerke) und die Stadtwerke Bochum im Jahr 2004 ist das Kooperationsprojekt "Unisono" gestartet worden. Mit ihm konnten bisher Synergiepotenziale von mehr als 7 Mio. Euro erzielt werden. Bei »Unisono« hatten sich die Partner unter Einbeziehung von DEW21 darauf verständigt, die Zusammenarbeit auf Basis loser Kooperationen zu realisieren und die Unternehmensstrukturen weitgehend zu erhalten.

Mit der einsetzenden Regulierung bei den Strom- und Gasnetzen entstehe jedoch künftig ein deutlicher zusätzlicher Kostendruck, lassen die Unternehmen verlauten. Gelsenwasser und DEW21 hätten bereits getrennt interne Verbesserungsprogramme gestartet. Aufgrund der sich rasant ändernden Rahmenbedingungen zeichne sich aber ab, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen werden, die langfristig zu erwartenden Einbußen im Strom- und Gasbereich aufzufangen.

Ein Ausbau der gemeinsamen Einkaufsaktivitäten oder die Zusammenarbeit im IT-Bereich könnten laut Wolfgang Herbrand, Sprecher von DSW21, zu dem möglichen Kooperationspaket gehören. Ob dazu auch zählen könnte, dass die Stadtwerke Bochum gemeinsam mit DEW21 Gas und Strom einkaufen, wollte er nicht bestätigen. kiwi

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